Wein am Limit - Hendrik Thoma
21.12.2012 - Folge 73

2. Deluxe Weinpaket im Livestream (Reload)

Weine im Video

Name des Weines Soulfaktor Preisspanne
2010 Pofadder
Ouwingerdreeks, Eben Sadie, Swartland
Soulfaktor 4
10-20 Eur
2010 Château Le Reysse
Stefan Paeffgen, Medoc
Soulfaktor 5
10-20 Eur

Liebe Freunde von WaL,

herzlich willkommen zur 2. Online Weine Verkostung. Dieses Mal im Livestream auf Ustream.tv. Die Show beginnt, gegenteilig zur Aussage der Maya, am 21.12.2012 um 20.00 Uhr.

Wer sich aktiv an der Verkostung beteiligen möchte, kann sich auf meinem Facebookprofil im Chat oder hier in der Kommentarspalte äußern.

Ich werde versuchen, Fragen, Kritik oder Kommentare direkt zu beantworten. Wer an der Aktion zu einem späteren Zeitpunkt teilnehmen möchte, kann die Weine im Link unten erwerben und sich das Video dazu auch morgen gerne anschauen.

Es handelt sich um eine Premiere, deswegen bitte ich um Nachsicht falls es nicht gleich funktioniert.

Euer Hendrik

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Kommentare

127 Kommentare zu “Folge 73 : 2. Deluxe Weinpaket im Livestream (Reload)

  1. Ich habe bisher noch keinen hundertprozentigen Cinsault getrunken. Man kennt diesen ja eher als Verschnittrebsorte aus dem Languedoc. In Südafrika spielt als solche auch eine elementare Rolle! Die autochthone Rebsorte Pinotage besteht aus Pinot Noir und eben Cinsault.

    1. Ich glaub ich muss nochmal vorbeikommen Hendrik und bei Beverly nach kaufen – vor allem der Château le reysse ( ich konnte nicht abwarten und hab schon weiter getrunken 🙂 gefällt mir richtig gut

      Preis Leistung Top

  2. Nächstes mal bin ich dabei, finde es spannend, wenn du die Weine nicht kennst, denn dann ist die erste Meinung von dir ja unvoreingenommen 🙂 den zweiten kennst du ja bereits……

  3. tiefgründige Kieslagen, Gironde-Klima und alte Reben – davon reife gesunde Trauben – sauber vinifiziert und in gutem Holz ausgebaut hier (Allier unf Tronçais)

  4. Ich muss echt sagen ich war auch als Fan von Hendrik und Wal sehr skeptisch was die livestreaming Verkostung angeht

    Aber das ist echt geil macht Spaß und sollte
    Unbedingt wiederholt werden

  5. erstes Fazit: Zwei interessante Weine, wobei vor allem der Pofadder mich frisch geöffnet nicht so richtig überzeugt, nächste Chance morgen. Livestream ist bei mir mehrfach abgebrochen, leider habe ich hier keine Verbindung mit optimaler Bandbreite.

  6. Le Reysse 2010 hat etwas über 14 % das kommt, durch die Reife der Trauben sowie die geringe Erntemenge (41 hl). Wir streben etwa45 hl an.
    Preise… Meine Kosten steigen, beim 2012er gab es nur 36 hl…

  7. bin das erste mal live dabei ohne wein aber mit großer freude an der unverkrampften art der präsentation und kommunikation! viele grüße! michael jetter

  8. Gute Idee vielleicht für nächstes mal einen Whats App. Chat machen für die Zuschauer
    Dann kann man sich auch gegenseitig schreiben und mit einander schneller agieren

  9. Also meine Meinung:
    Finde die Livestream Verkostung der Hammer und bin jederzeit wieder am Start !
    Die Weine, kein Mainstream, aber genau das habe ich erwartet und ich wurde nicht enttäuscht.
    Werde mir für Morgen was aufheben und nochmal probieren wie die Weine sich dann entwickelt haben.
    Freue mich schon jetzt auf das nächste Paket !!

  10. Zu dem Technischen:
    Also einen richtigen Chat müsst ihr unbedingt einbinden. Entweder den von UStream Chat einbinden oder sonst einen IRC Chat einbinden, dafür könnte ich auch einen Server stellen. Via Facebook konnte ich nicht mit dir chatten obwohl du in meiner FL bist. Der Stream bufferte und brach auch einige male ab, habe eine 100 Mbit Internetleitung hier, daran kanns nicht liegen.

  11. Hi Hendrik,

    da haben wir diesmal erst einmal in Ruhe gekocht, weil wir dachten, ist ja eh nicht live …

    Aber super Sache mit dem Livestream!!! Macht echt Spaß (seit kurz vor 21h zumindest ;-))

    Bei dem Pofadder können wir diesmal nicht mitreden, aber der Le Reysse ist wirklich beachtlich!

  12. Gutes Statement zu “Marke” und “das sollen mal die Kinder machen”, allerdings haben wir neulich einen Brief vom WG Buscher bekommen – Jean Michael Buscher.
    Der war handgeschrieben mit Tinte !
    Das haben wir schon ewig nicht erlebt, hat auch Eindruck hinterlassen.

  13. OK Hendrik, damit bekommst Du nun Deine persönliche formelle Einladung hierher. Ausreden werden nicht akzeptiert. Ist ja nur ein Katzensprung von Hamburg hierher.

  14. Klasse Sendung! Hat echt (zumindest für mich die letzten 40 Min.) Spaß gemacht! Beim nächsten mal bin ich dann wieder von der ersten Minuten an dabei …

  15. Das war ne Supersache, hat total Spaß gemacht. Weiter so!
    Morgen werden die beiden Weine mit Freunden weiterverkostet.

    Gerade erst entdeckt, dass hier viele der Kommentare während des Streams gelaufen sind…
    Man übersieht die Kommentarfunktion hier sehr leicht, weil bei diesem Artikel nicht die “weiter lesen” Funktion eingesetzt wurde.

  16. Hui, da bin ich aber überrascht – ich hatte zwar auf den gleichen Punktestand spekuliert, aber in umgekehrter Reihenfolge – warum nur, warum nur? 😉 Tja, hab mich verspekuliert, den Herrn Päffgen sah ich bei Piero Sini, aktuelles Video, er wirkt sehr ruhig und konzentriert der Mann.

    „Maserati-tannins“?? Radierendes Breitreifengummi auf der Zunge? Rasant wie in „The Race“ von Yello? Da dachte ich mir den 2009er muss ich kaufen – hab ich auch getan – aber – so ist das eben – trinke stattdessen einfachen halbtrockenen Mosel-Riesling. Süffige, süß-saure Aprikose! Mehr Obst ins Glas! Schmeckt mir eben, der Wein vom Chateau wird ja nicht schlecht vom aufbewahren, eher das Gegenteil ist der Fall, die Spannung wächst, es ist ja auch wie eine Wundertüte so einen unbekannten Wein zu probieren. 🙂

  17. Ok, dann mach ich mal Kommentar Nr. 100: Mit einem Tag Luft beide nochmal verkostet – beide haben gegenüber gestern gewonnen. Pofadder holt auf, aber immer noch leichter Vorteil La Reysse 55:45 – also wenn man den Preis mit einrechnet klare Entscheidung zu Gunsten Stefan Paeffgen.

    Frohe Weihnachten von mir an alle die sich hier regelmäßig aufhalten und auf ein spannendes zweites Jahr Wein am Limit!

  18. Eine erstklassige Veranstaltung – authentisch, emotional und wahrhaftig.
    Vom Le Reysse habe ich direkt nachgeordert.
    Ich wünsche Dir Hendrik und Deiner Familie nun eine stille Zeit und ein neues Jahr 2013 mit Stärke und Zuversicht.

  19. Alles in allem sehr gut, hab nicht mitverkostet, aber sehe es trotzdem immer gerne und kann mir durch die beschreibungen vorstellen das die Weine wirken… Das Wort zum Sonntag b.t.w. war sehr gut!
    D. ist in vielem einfach erwas verhaltener, oder hinterher und damit leider auch so das du die jungen kaum noch Online erreichst da schon aus sichtweite, mein Tip hier nach dieser Sendung, nicht soviel darueber reden was passieren soll, einfach machen mit der Leidenschaft und moeglichst wenig bashing (nicht Zeit mit rechts und links schauen vergeuden, sondern volldampf voraus), die ‘Richtigen’ werden dabei sein, es verfolgen, dazukommen und kommentieren…

  20. @Stephan, stimme Dir zu was Dein Kommentar zum „bashing“ angeht. Oder um es mal etwas zuzuspitzen, das was ich in den letzten Minuten in diesem Video hörte, wäre angemessen wenn soeben ein 2007er Pétrus für sangwa ma 795,- EUR statt, sofern er das dann wirklich ist, 1.600,- EUR Marktpreis ausverkauft wurde. DANN, hätte ich Verständnis für die Bugwelle die mich da nass machte/ machen sollte! Ansonsten – irgendjemand hat das mit seinen Vorräten an Pétrus heute getan, ist ausverkauft, sage aber nicht wer, will ja nicht “illoyal” werden! 😉

  21. Also ich fand die Sendung gut. Was ich bereits erwähnt habe, wäre ein Chat mit einem Channel wo alle sich darin aufhalten können. Das wird ja vielleicht das nächste mal realisiert. Ansonsten fand ich die Sendung sehr gut aufgebaut und mit der richtigen Länge.

    Zu den Weinen, der Le Reysse hatte bei mir viele Erwartungen geweckt, da Hendrik dem 2009er soviel ich weiss mal eine sehr gute Bewertung gab. Ich bin auch nicht der Meinung von Hendrik das “alle Welt” nur Haut-Medoc trinken will, ich persönlich sehe das anders, auch wenn das nur als kleiner Hobbyweintrinker 😉
    Von der Nase her gebe ich dem 2010 er Le Reysse von Stefan Paeffgen 6 Soulpunkte. Vom Gaumen her aber ist es nicht das was ich erwartet habe. Einen Wein aus dem Medoc welcher für mich insgesamt 5 Soulpunkte erreicht wäre der 2005 Clos Manou. Vielleicht ist der Wein einfach noch zu Jung. Das ist aber nur eine sehr persönliche Meinung, meine Wertung “nur” 4.5 Soulpunkte zur Zeit. Mit grossem Respekt an Stefan Paeffgen für seine Arbeit.

    Ich will hier nicht den Rebell spielen, aber entgegen einigen Meinungen hat mich der Pofadder gleich gepackt. Bei der Farbe dachte ich mir ok… Vom Geschmack und der Länge hat er mich sehr positiv überrascht. Leider fast ein bisschen zu Teuer aber spannend. Ich bin offen für solche neue interessante Weine. Für mich 4.5+ Soulpunkte.

  22. Wie geschrieben habe ich mir den 2009er Chateau Le Reysse auch besorgt, Grund war eigentlich nur, dass mir der Herr Päffgen und sein unternehmerischer Wagemut auf Anhieb sympathisch waren. Man achte im ebenfalls bereits genannten aktuellen Video von Weinblogger Piero Sini aber mal auf seine Mimik und Gestik die sich nach der Verkostung und bevor er spricht spontan entwickelt.
    Wie wirkt das? Sieht so jemand aus nachdem er ein besonders angenehmes Geschmackserlebnis hatte? 😉

    Also, ich werde meinen 2009er bestimmt noch bis 2016 liegen lassen, dann dürften die „Maserati-Tannine“ wohl sanften Limousinen-Charakter entwickelt haben. 🙂

  23. Ich hab die Flasche Pofadder gerade “wiedergefunden”…
    Es waren noch etwa 1/3 drin 😉
    Und was soll ich sagen, nach 5 Tagen steht der Wein noch super im Glas.
    Keine Alterserscheinungen, Geschmeidig, fruchtig. Schön trinkbar.

  24. Klasse zu sehen, dass es dieses Mal offenbar so gut mit dem Livestream geklappt hat. Freut mich, dass es an der Front voran geht und es bieten sich ja hier auch noch ganz andere neue Möglichkeiten wie z.B. einige Sendungen live zu machen und so den Zuschauern die Möglichkeit zu bieten den Winzern oder anderen Gästen direkt Fragen stellen zu können usw..

    Leider konnte ich Euch zwar nicht beiwohnen, da ich den Abend bereits verplant hatte, habe aber eben noch einmal die Folge in der “Wiederholung” gesehen und muss sagen, dass ich mich schon sehr auf das nächste Mal freuen. Zur 100. Sendung Hendrik?

    Den 2009er Le Reysse habe ich auch noch im Keller und da der 2010er offenbar ebenso gelungen zu sein scheint, werde ich von dem direkt mal 2-3 Flaschen dazu legen.

    Allen bei denen der Pofadder das Interesse nach einem reinen Cinsaut geweckt hat, denen empfehle ich den L’Oeillade der Domaine Lacoste-Germane aus dem Languedoc. Der ist preislich auch etwas moderater angesiedelt als der Südafrikaner und wirklich ein sehr schöner Tropfen (wie eigentlich alles was die Domaine macht).

    Ansonsten Euch allen einen guten Rutsch und bis zum nächsten Jahr,
    Daniel

  25. Danke für den Tipp! Den L’Oeillade Domaine Lacoste-Germane hab ich mir jetzt auch vorgemerkt. Den Sangiovese del Conte „Conte di Campiano“ hab ich mir mal auf Verdacht bestellt, Paket ist unterwegs. Dirk Würtz schwärmte von der ital. Rebsorte Sangiove in den höchsten Tönen.

    Hier: http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-italien-der-beste-wein-zur-pasta-1885198.html

    Er erinnert mich ja immer ein bisschen an den Stefan Raab – aber sein 6 Fl.-Weinpaket ist mir zu viel auf einmal. Lieber erst mal vorsichtig probieren ob mir die Richtung gefällt – wahrscheinlich eher nicht, bin ja mehr auf den spanischen Tempranillo geeicht. .o)

  26. Gern geschehen und lass mich bei Gelegenheit wissen, wie er Dir gemundet hat. Wie bereits erwähnt, sind auch die anderen (größeren) Tropfen der Domaine mehr als gelungen. Die Wein-Rebellen aus Hamburg sind glaube ich derzeit die einzigen, die die Domaine zur Zeit importieren und im Versandhandel führen:

    http://www.wein-rebellen.de/chateaux/domaine-lacoste-germane.html

    Sangiovese und Tempranillo sind natürlich schon recht unterschiedlich, für mich haben aber beide Rebsorten ihre Daseinsberechtigung und ihre herausragenden Qualitäten. Leider leiden aber beide unabhängig voneinander darunter, dass es einfach zu viele Industrieprodukte auf dem Markt gibt und im Vergleich zu diesen nur wenige Winzer, welche das Potential der Traube im Zusammenhang mit dem passenden Terroir herauszuarbeiten wissen. Nichtsdestotrotz, wer saftige Kirschfrucht, schöne Würze und eine gesunde Säurestruktur mag, der kann durchaus ein paar großartige Sangiovese finden. Wenn man jetzt ganz auf Tempranillo geeicht ist, sollte man sich da aber in der Tat vielleicht etwas vorischtiger rantasten.

    Das Würtz-Video funktionierte bei mir leider nicht (bekam immer nur mehrfach den Werbespot zu sehen und das wars), aber die Weine aus dem Paket stammen offenbar allesamt aus dem Programm von Rindchens Weinkontor. Den Torre del Colle kenne ich nicht, vom Grignano und dem Drei Dona kenne ich jeweils nur die 2007er Riservas, welche allerdings recht anständig sind, aber noch etwas Kellerreife benötigen.

    Zu Sangiovese allgemein: Wenn es nicht gleich die Preisklasse und das Kampfgewicht eines Brunellos sein soll, würde ich Dir als Einstieg in den Sangiovese mal einen schönen Rosso di Montalcino empfehlen z.B. von Le Potazzine Gorelli:

    http://www.lepotazzine.com/download/pdf/eng/RdM_scheda_en.pdf

    Über einen schönen Vino Nobile oder einen Chianti Classico kann man natürlich auch immer reden, allerdings sind auch hier die Qualitäten bereits sehr unterschiedlich je nach Winzer/Fabrikant.

  27. Super Sache mit dem Livestream, authentischer grhts nicht. Leider hatte ich am 21. keine Zeit und auch an den Feiertagen konnte ich die Weine nicht verkosten. Habe gestern das Werk von Stefan Paeffgen im Glas. Ein sehr eleganter Wein, würde mir ein wenig mehr Kraft am Gaumen wünschen, da ist er noch zurückhaltend Vielleicht ist es heute schon anders. Für mich braucht der Wein au jeden Fall kein Essen. Der Pofadder wird ins Jahr 2013 verschoben. Morgen (sylvester) gibts den Zwalu von Ellis und Näkel und den Gutsriesling von Diel. Angestoßen wird mit gutem alten Sekt.

  28. Lieber Hendrik,
    zunächst alles Gute für das neue Jahr. Ich freue mich darauf, WaL weiter zu folgen und danke an dieser Stelle als Blog-Gast/ Kunde/ Fan für die tollen, unterhaltsamen Beiträge des vergangenen Jahres.
    Am Livestream konnte ich nicht teilnehmen, habe die Sendung aber noch in der Nacht angeschaut; bis 2:30 Uhr am Rechner geblieben zu sein, spricht für die Attraktivität des Beitrags.
    Den Franzosen habe ich neulich zu Reis und gebratenem Gemüse getrunken und einen Schluck mit verkocht. Lecker, unauffällig und, bei aller Qualität, für mich nicht weiter erwähnenswert.
    Die “Puffotter” habe ich gestern erst geöffnet und erst alleine, dann zu Pizza getrunken. Ein toller Wein, der mich begeistert – nicht nur, weil er mir schlicht und ergreifend schmeckt, sondern auch, weil er eine sehr eigene, individuelle Art hat. Das Gesamtpaket aus Name/ Ankündigung/ Bestellung/ Exklusivität/ Ausstattung/ Aufmachung etc. trägt sicherlich auch immer zum Erlebnis bei. Dazu kommt der Cinsault als neue Erfahrung für mich. Spontane Eindrücke beim Riechen und Probieren: frisch, salzig, etwas Feuerstein (?), etwas Gummi/ Silikon (erinnert mich ein bisschen an meine alte Taucherbrille – klingt komisch, ist aber so), leicht brandig-alkoholisch in der Nase, deutliche, angenehme Tannine und wenig fruchtig. Ich mag ihn sehr! Aus Südafrika habe ich lange nichts getrunken (intensiv zuletzt zu den Zeiten von Priewes “Neue-Welt”-Buch), früher Delheim, zuletzt Saronsberg (Shiraz, ein ziemlich dickes Ding, mehrfach ausgezeichnet, doller Wein, muss aber geschmacklich im Vergleich zum Pofadder als Sperrgepäck klassifiziert werden). Der langen Rede kurzer Sinn: einer gut (aber eher gewöhnlich), einer toll (und ungewöhnlich), Flaschen leer, Trinker voll… Weiter so, herzliche Grüße aus Schwaben!

    1. „Fruchtprotzbomben der Speerholzfraktion“ – welcher Wein wäre denn ein Vertreter dieser Kategorie? Und was ist ein „Fruchtprotz“? bei Rotweinen finde ich es unangenehm wenn er breit, süß und marmeladig schmeckt – ist das damit gemeint?
      Beim Rotwein finde ich Aromen von roten Beerenfrüchten sehr angenehm, welcher Wein übertreibt es denn da in Richtung
      „Rotbäckchen“, billiger deutscher HALBTROCKENER Spätburgunder und sonst so…? 😉

      Der Begriff „Speerholzfraktion“ ist verwirrend – das Holz aus dem Weinfässer besteht ist meist Eichenholz und die Segmente (Dauben) aus denen es gebaut wird sind massive Bretter und keine im Verbund zusammengeleimten Sperrholzbretter. Beim Holz-Weinfass wäre es auch unerwünscht wenn das Fass-Holz wasserfest imprägniert wird wie beim Sperrholz für den Bootsbau üblich. Sperrholz kann aber nur wasserfest imprägniert in nasser Umgebung eingesetzt werden, sonst löst es sich auf und die Schichten platzen auseinander.

      Zu viel Holzgeschmack ist mir klar, wenn der Wein aus zwei Teilen zu bestehen scheint, Hälfte Wein, Hälfte Holzaroma – heißt, Lehrgeld statt genussvolles Leergeld gezahlt. 😉

      1. Lieber Rainer, es sind Weine deren Extrakt und Statur nicht in die übergroße Jacke vom Holz passen. Um in Metaphern gesprochen zu sprechen. Es ist wie mit dem Make up. Zuviel davon sieht billig aus. bei den extraktreichen Rotweinen aus warmen Gefilden ist es geradezu eine Mode diese marktgerecht auzupimpen. Aber auch in Deutschland hat man seit den 90iger Jahren den gezielteren Einsatz (ohen die Frucht zu verdecken) erst lernen müssen. In dem Sinne: No more Speerholzweine! Frohes neues Jahr.

    2. Danke, Hendrik, hoffen wir für 2013 das Beste – ich wünsche es Dir auch! 🙂
      Der „Speer“ ist das Wurfholz – das andere Zeug heißt „Sperrholz“ und wird meistens nicht in der Gegend herumgeworfen und wurde bestimmt auch noch nie in einem Weinfass verbaut: http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrholz

      Aber wem erzähl ich das? 😉

      Bei Dir im Norden Deutschlands gibt’s doch eine uralte, hochehrwürdige, holzhaltige Rotweintraditionsmachart, las ich, der sogenannte „Rotspon“.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Rotspon
      Wenn das dort schon seit dem Mittelalter mit dem Holzeinsatz klappte, warum müssen es dann deutsche Winzer erst in 1990 noch mal neu „erfinden“ – das Wissen hatten Sie doch schon längst „eingekellert“. Zumal ich auf den Webseiten einiger Winzer auch immer über Studien und Praxiserfahrung lese die im Ausland z.B. Frankreichs Burgund oder Bordeaux gesammelt wird. Mir ist der selbst festgestellte Holzeinsatz bei deutschen Weinen auch schon als übertrieben übel aufgefallen. Ich lasse jetzt immer die Finger davon wenn ich in der Beschreibung was von “Holz” oder “Barrique” lese. Schade eigentlich, wie gesagt wurde damit doch jahrhundertelang erfolgreich umgegangen.

      1. Jetzt verstehe ih was Du mit “übergroße Jacke vom Holz” meinst. Du hast das hier schon mal mit dem Begriff “Maskierung” umschrieben:
        “9. Folge – Heute ist Freebie-Tag!”
        Zum 2009 Château Le Reysse schreibst Du dort:
        “Die Qualität kann sich sehen lassen, obwohl der 2009 für meinen Geschmack etwas viel Eichenholzgeschmack mitbekommen hat. Dafür zeigt der Wein unter Maskierung eine Klasse und Struktur eines wesentlich teureren, klassifizierten Gewächses.”

        Da bin ich gespannt ob das Holz bei Lagerung dann die Oberhand gewinnt oder sich zusammen mit den Tanninen etwas abmildert. Ich befürchte der Holzton ist weniger vorhersehbar gutmütig was seine Entwicklung bei der Flaschenreife angeht?

  29. Mich einladen? Sehr gute Idee! 🙂 Sadie hat Terroir al Limit verlassen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Einen der Weine hatte ich mal bei Bernd Kreis gekauft. Teuer, aber toll…

    1. Klar, Dich darf er natürlich auch einladen! Die Nachricht mit Eben Sadies Ausstieg ist im Oktober offenbar völlig an mir vorbeigegangen, mea culpa. Dachte es wäre eine gute Grundlage um Hendrik meine ersehnte Priorat-Folge aus dem Kreuz zu leiern…;o)

      1. Nix culpa: Sadies Ausstieg habe auch ich vorhin ergoogelt. Damit aber nicht genug, denn ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich nicht mal wusste, dass er überhaupt dabei war…! 😉
        Eine Priorat-Folge würde mich auch interessieren, auch wenn ich mich dort nicht auskenne. Geht ja sicherlich auch ohne “TaL”, und mit “TaL” auch ohne Sadie. Der hat ja jüngst auch einige “air time” auf WaL bekommen.

  30. Hallo Leute,

    zunächst ein frohes, neues Jahr!

    Ich habe es aus beruflichen Gründen bisher noch nicht geschafft das Deluxe-Paket, das im Weinschrabk liegt und unbedingt verkostet werden will, zu probieren. (Asche auf mein Haupt!):-). Nun habe ich zwei Freunde eingeladen, wovon wir gemeinsam den Einen mit der Verkostung überraschen wollen, weil dieser Geburtstag hat. Dazu wollen wir natürlich auch etwas schönes kochen. Da ich aber weder mir noch meinem anderen Kumpel die Vorfreude vorweg nehmen will, habe ich/haben wir bisher bewusst keinen Kommentar von Euch zu den Weinen gelesen und auch nicht die Aufzeichnung angeschaut! Das wollen wir am besagten Abend “zelebrieren”.

    Ich bitte daher um Tipps/Anregungen, was wir am Besten zu diesen beiden Weinen zubereiten sollten, damit sein Geburtstag eine runde, perfekte Sache wird und “Hendriks” Weine entsprechend gewürdigt werden, indem Sie ebenso perfekte Essensbegleiter abgeben. (By the way: Es wird auch noch der 2009er Domaine d`Eole aus der anderen Live-Verkostung dazu kommen, weil der bisher ebenfalls auf der Strecke blieb). Hier bitte ich ebenfalls um Ergüsse eurerseits.

    Freue mich sehr über Anregungen! Vielen Dank!!!!!

    Schönen Start ins 2013er.

    Herzliche Grüße,

    Christoph

  31. Hach, war das schee!
    Am Pofadder war ich bei meiner letzten Bestellung gedanlich lange dran. Der ist deutlich teurer geworden (+8 Euro?!). Aber der war so toll, dass er in meiner Küche neben anderen Großen Platz genommen hat. Muss also auch mal wieder sein.

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