Wein am Limit - Hendrik Thoma

Beiträge zum Thema "Weißwein"

28.12.2018 - Folge 366

Ankündigung des 42. Livestreams - Das Collective Z Höhenrausch-Paket

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Liebe Walinauten,

mit Christoph Ziegler, dem Winzer und Inhaber von Collective Z, kommt zum ersten Mal ein (Medien) Agent, der nun in Wein macht, ins WaL-HQ, um seine besten Weine vorzustellen. Das Leben ist voll von Premieren bei Wein am Limit, obschon so vieles schon gesagt zu sein scheint. Christoph hat mit Collective Z -einem Garagenweingut- einen phänomenalen Blitzstart an die Spitze der jungen, deutschen Avantgarde hingelegt. Am Anfang eines jeden charaktervollen Gewächses steht immer ein anspruchsvolles Terroir. Das hat er in der völlig unbekannten Enklave Leistadt, auf 250 Meter Meereshöhe über Bad Dürkheim, gefunden. Normalerweise holen hier die Winzergenossenschaften ihre Ernte, aber immer mehr bekannte Produzenten schauen sich in den nicht flurbereinigten Weinbergen um. Denn hier ist es um einiges kühler als in der Ebene und die krassen Kalkfelsen bilden ein forderndes Terroir. Ein besonderes Merkmal sind u.a. die im Schnitt 25-50 Jahre alten und zum Teil wurzelechten Reben. Davon gibt es nur wenige in Deutschland, ja sogar weltweit kaum. Die natürlichen Bedingungen sind perfekt, nur wurden sie lange einfach übersehen. Austauschbare Weine können viele keltern, doch Christoph war von Anfang an überzeugt keine Verkostungsweine, sondern elegante Speisebegleiter auf die Flasche zu füllen. Die Weinberge werden ausschließlich biologisch bewirtschaftet.

WIE ARBEITET COLLECTIVE Z?

Die handgelesenen Beeren werden nach ein paar Stunden der Einmaischung warm und spontan vergoren und reifen lange im großen Fuderfass auf der Feinhefe, ohne irgendwelche Eingriffe, wie Schönung oder Filtration. Kurz vor der Füllung kommt eine sehr kleine Menge Schwefel dazu. Traumhaft handwerklich umgesetzte Weine, wie wir sie lieben, sind das Ergebnis. Es brauchte schon immer Menschen mit Vision und Passion, die bereit sind, über den Tellerrand hinausschauen. Bauer Christoph und sein kleines Team sind solche selten gewordenen Charakterköpfe und auch noch Quereinsteiger.

Zum Collective Z gehören: Vater Heimut – Pensionär und ehemaliger Wein- Tabak – und Feinkosthändler – Feldarbeiten Hand // Freundin Marie – Winzerin – Feldarbeiten Hand // Elisabeth – Pferdemist und Kuhpräparate // Alex Pflüger – Kellernetzwerk // Ross the Englishmen und Onkel Phil – Draht, Stickel und co

Ob uns das Collective Z Höhenrausch Paket in andere Sphären entführt, das lösen wir am 07. Februar 2019 ab 20 Uhr in unserem Livestream auf. Wir freuen uns auf Euch, Eure Kommentare und Eure Wein-Expertisen.

SPIELREGELN DES WEIN AM LIMIT-LIVESTREAMS

Kurz die Spielregeln für den 42. Livestream. Es ist keine Anmeldung oder eine App nötig. Klickt auf den Reiter „Video“ in der Menüliste am Donnerstag, den 07. Februar 2019 ab 20.00 Uhr auf „Wein am Limit“. Ihr könnt auf den Ablauf des Hangouts direkt Einfluss nehmen, indem Ihr z.B. über die Kommentarfunktion unter dem Video Eure Eindrücke mitteilt oder auch Fragen stellt. Wer möchte, kann darüber hinaus auf meinem öffentlichen Facebookprofil von “Wein am Limit” unter der letzten Mitteilung Fragen stellen. Für alle die nicht dabei sein können, sollen oder wollen: Don’t worry! Ihr könnt Euch die Sendung im „Reload“ in Ruhe anschauen (was viele machen) und dazu die Weine genießen. Wer sich das Paket nicht leisten möchte, ist dennoch herzlich eingeladen zuzuschauen und mitzumachen. Es wird auf alle Fälle eine Menge Vinotainment und Information geboten.

 

Auf zum Höhenflug mit uns und Collective Z und natürlich mehr Spass im Glas,


Euer Hendrik

21.10.2018 - Folge 358

Fio Wines - Jojo und Piu Piu sind wieder da!

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Liebe Walinauten,
das Weingut Fio in Piesport an der Mittelmosel trägt ohne „wenn und aber“ die geistige Handschrift von Universalgenie Dirk van der Niepoort, einem der ganzen großen Winzer unserer Zeit. Leichtigkeit, Finesse und seriöser Trinkspass, das ist die Essenz seiner Weinbereitung. Um das tägliche Geschäft, die Weinberge und die handwerkliche Arbeit kümmern sich Dirks Sohn Daniel und der Moselaner Philipp Kettern.

Die beiden jungen Winzer gehen mit einer erfrischend unbekümmerten Art an die Vinifikation heran, dabei haben beide einen erstaunlich internationalen Background und viel Erfahrung in Sachen Weinbereitung. Das schmeckt man ihren Weinen an, die sich nicht so schnell in irgendeine Schublade stecken lassen. Sie scheren sich nicht um eine internationale Stilistik und bleiben dabei dennoch weltoffen. Bei Fio Wines lässt man sich ausreichend Zeit für den Ausbau, das macht den Unterschied.

PIU PIU UND JOJO!
Jetzt kommen die zwei neusten Babies aus der Fio-Schmiede in den zweiten Jahrgang. Ein leicht schäumender Pétillant Naturel, oder kurz „Pet Nat“ genannt, aus einem ungewöhnlichen Grundwein. Der Prosecco Killer schlechthin: leicht, fein, süffig und dabei 100 mal köstlicher. Auch bei ihrem “Orange Wine” war die hochgelegene Herkunft die Grundvoraussetzung ein charaktervolles Produkt auf die Flasche zu ziehen. Beide Weine tragen eine unverwechselbare Handschrift und noch viel wichtiger, sie verbreiten mehr Spaß im Glas.

Wir wünschen mehr Gezwitscher & Spaß im Glas,
Euer Hendrik & das WaL-Team

30.09.2018 - Folge 355

The Family Strikes Back - Theodora, Timotheus und Emmeram are Back in Town

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Liebe Walinauten,
nachdem das kleine Familienweingut in 2016 durch Frühjahrsfröste stark gebeutelt wurde, sind mit dem 2017er wieder alle Familienmitglieder einzeln zu haben. Sie zeigen sich noch fest, dafür mit toller Klarheit, vitaler Energie und Intensität. Auf diesen Jahrgang lohnt es sich zu warten und über den normalen Bedarf hinaus noch ein paar Flaschen in den Keller zu legen. Gut Oggaus naturbelassener Stil polarisiert weiterhin und gewinnt weltweit immer mehr Freunde und Fans. Unlängst war es der “New York Times” und auch der “Welt am Sonntag” eine halbe Seite wert über diese einzigartigen Weine zu berichten. Aber Weine für Hipster schmecken anders, aber Gut Oggau brilliert weiterhin, ohne einen Trend zu bedienen Sie sind schon längst ein Klassiker mit Vorbildfunktion der jungen „Natural Wine“ Bewegung geworden.

WER IST GUT OGGAU?
Stephanie und Eduard bewirtschaften 30 unterschiedliche Parzellen im Bereich Neusiedlersee/Burgenland und bauen dort rote und weiße Rebsorten an. Neben Klassikern wie Blaufränkisch, Zweigelt, Grüner Veltliner und Weißburgunder gibt es auch den dort eher seltenen Gewürztraminer, sowie die pilzresistente Rebsorte Roesler. Ihre Weine sind für sie Mitglieder eines Familienstammbaums von jung zu alt bzw. von frisch zu komplex aufsteigend kategorisiert. Sie sind für die beiden so lebendig und so eigenständig, dass es für sie auf der Hand lag, eine eigene Weinfamilie aus den Weinen entstehen zu lassen. Mit den Jahrgängen werden übrigens die Gesichter auf den Etiketten ebenfalls immer älter – ein kleines aber wichtiges Detail; denn es zeigt, wie konsequent die beiden Weinmacher sind. Und genau diese Konsequenz hat uns neben dem unbestrittenen Können auf ganzer Linie überzeugt. Hier entstehen unverwechselbare Weine mit großer innerer Kraft und Spannung.

WAS MACHT DIE 2017er OGGAUS AUS?
In 2017 wird dort angeknüpft, wo es 2016 begonnen hat. Die Weine werden nicht mehr nach Farbe diskriminiert, die Vinifikation bei Weiss und Rot ist gleich, alle Weine sind teilweise auf den Schalen vergoren, großteils aber gleich abgepresst. So werden Struktur, Frische, Frucht und Eleganz kombiniert und die im nördlichen Burgenland so prägnanten kargen Kalk-, Schotter und Schieferböden kommen am Besten zum Ausdruck. Auf die Familie!

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