Wein am Limit - Hendrik Thoma
16.03.2014 - Folge 164

Das Rieslingerbe des Günther Jauch

Weine im Video

Name des Weines Soulfaktor Preisspanne
2012 Riesling „Max“
Weingut von Othegraven, Saar
Soulfaktor 3
10-20 Eur
2011 Riesling „Ockfener Bockstein“ Großes Gewächs
Weingut von Othegraven, Saar
Soulfaktor 5
10-20 Eur
2013 Riesling Auslese „Alte Reben“
Weingut von Othegraven, Saar
Soulfaktor
10-20 Eur

Liebe WALinauten,

bei den so genannten „Promiweinen“ ist selten Musik im Glas. Den meisten fehlt es an Charakter und vieles davon hat den Geschmack von Marketing und Geldmacherei. Das aber jedem Prominenten zu unterstellen wäre unfair. Denn es gibt auch seriöse, leidenschaftliche Produzenten unter ihnen. Zum Beispiel die Weine des Regisseurs Francis Ford Coppola, Gerard Depardieu (teilweise) oder einst die Etna Weine von Mick Hucknall alias Simply Red. Ich hatte das Vergnügen schon mit allen dreien über ihre Passion für Wein sprechen zu dürfen und war jedes Mal verblüfft über ihre gute Kenntnis um den Rebensaft.

In Deutschland hält sich die Begeisterung prominenter Zeitgenossen für den Weinbau in Grenzen. Von daher können wir uns sehr glücklich schätzen einen so bekannten Protagonisten, wie den Moderator und Showmaster Günther Jauch, gefunden zu haben.

Seine Liebe für den Wein ist eine –auch etwas sentimentale- Familienaffäre. Schon als Kind war er zu Gast auf dem Weingut seiner Großtante und genoss die Wochenenden auf dem traumhaft gelegenen Anwesen in Kanzem an der Saar. Nachdem die Nachfolge und das weitere Schicksal des Weingutes nicht klar war, entschloss er sich im Jahre 2010 das Weingut zu erwerben. Seitdem hat er viel in den Betrieb investiert und das Gutshaus, Keller behutsam erneuert und die Rebfläche erweitert.

Es ist eine langfristige Investition in eine der besten Weinbergslagen der Nation, den steilen und steinigen Kanzemer Altenberg. Mit Dorothea und Günther Jauch hat das Weingut von Othegraven einen Garant für die Kelterung ernstzunehmender Weine bekommen. Für beide ist es ein Platz an dem sie zur Ruhe kommen und die Beschaulichkeit des Saartals genießen können.

Ein großes Glück war, dass der Kellermeister Andreas Barth bereits seit 2004 für die Weinbereitung verantwortlich ist. Mit viel Gefühl und Blick für die Lagen bringt er stahlige, saftige Rieslinge auf die Flasche. Im historischen Keller regiert viel Edelstahl und modernes Equipment. Es sind vor allem die trockenen Weine, die ein besonderes Augenmerk in der Kollektion erhalten. Bis vor einigen Jahren hätte ich gesagt: Schade drum!

Doch Andreas Barth schafft den Spagat zwischen hoher Rieslingsäure und ausgewogenem Extrakt. Insbesondere den Einstieg in die Kollektion, den 2012 Riesling „Max“ finde ich sehr gelungen. Ein toller Wert und klasse Alltagswein. Ein Stoff mit Strahlkraft und Spaßfaktor. Sehr empfehlenswert und bezahlbar.

Der „Ockfener Bockstein“ ist ein großartiger Tropfen. Diese Lage wurde vor erst kurzem erworben. Er ist klar in seiner Aromatik, puristisch und sehr mineralisch definiert. Er entspricht meiner Vorstellung von einem großen Gewächs. Es ist ein moderner Wein im besten Sinn mit einer rassigen Frucht.

Eine Spezialität sind die „Alten Reben“ im Kanzemer Altenberg. Es ist eine Parzelle mit wurzelechten Reben. Den Trauben aus diesen ungepropften Rebstöcken sagt man eine besondere, würzige Duftigkeit nach. So etwas lässt sich natürlich nur in direktem Vergleich feststellen. In dem sehr jungen 2013er regiert momentan die Primäraromatik mit ihrer ungezügelten Frucht. Mir gefällt dieser klassische, restsüße Auslesestil, der eine delikate Ausgewogenheit besitzt. Er schmeckt köstlich, wenn man die leichte, kaum schmeckbare Süße akzeptiert. Der 2013 bietet nur einen kleinen Ausblick, auf das was von diesem Wein noch zu erwarten ist. In 20 Jahren wird er immer noch köstlich sein.

Da die Ernten in 2012 und auch in 2013 extrem klein ausgefallen sind, wird Günther Jauch wohl noch auf den „Return on Invest“ in seiner Karriere als Winzer noch etwas warten müssen.

„In taste we trust“ oder habt einfach mehr Spaß im Glas,

Euer
Hendrik

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Kommentare

45 Kommentare zu “Folge 164 : Das Rieslingerbe des Günther Jauch

  1. Bitte nicht schon wieder deutscher Weißwein gääääähhhhn. Das wohl langweiligste was die Weinwelt zu bieten hat.
    Ich finde deine Sendungen wirklich gut und gelungen aber sehr abwechslungsreich ist es in letzter Zeit nicht. Riesling Riesling Riesling.
    Wie wärs mal mit einem Bruno Giacosa Special oder so? Guter Barolo ist glaub ich in WAL noch gar nicht vorgekommen, dabei wär das Piemont mal ein schönes Thema.

    Trotzdem, WAL ist neben James Suckling.com das interessanteste Videoportal zum Thema Wein derzeit.
    Grüße Stefan

    1. Hi Stefan,

      ich gebe Dir recht. Der Riesling ist relativ häufig dran gewesen, aber wir hatten auch Sherry oder Kanada. Ich gelobe Besserung und in der nächsten Folge kommen zwei echte Kracher. Viele Grüsse, Hendrik

      1. Wäre sogar für noch mehr Riesling! Dass wohl interessanteste was es gibt… gerade bei proben mit Winzern im Weingut echt sehenswert! (muss ja einen Grund geben warum deutsche Riesling GG´s gerade international groß durchstarten)

      2. Nicht irritieren lassen Hendrik! In einem deutschsprachigen Videocast halte ich es für völlig normal, dass der Wein aus der wichtigsten/traditionsreichsten Rebsorte einen größeren Raum einnimmt. Insbesondere dann, wenn man es schafft, den Inhaber dieses Weingutes davon zu überzeugen, ein paar Minuten, aus seinem gewiss nicht leeren Terminkalender zu spendieren. Diese Folge mit dem völlig un­prä­ten­ti­ösen Günther Jauch war mal etwas anderes und hat positiv überrascht!

  2. Auf den oberen Kommentar will ich jetzt nicht näher eingehen, obwohl eine Barolo Sendung sicherlich mal toll wäre.
    Eine sehr gelungene, kurzweilige Folge mit zwei sehr sympathischen Gästen. Günther Jauch ist für mich allen Unkenrufen zum Trotz immer noch mit der authentischste Moderator den das deutsche Fernsehen zu bieten hat.
    Das er sich zu einer langfristige Investition in das Weingut entschieden hat anstatt es sich einfach selbst zu überlassen lässt ihn in meinem Ranking nur noch weiter klettern.
    Er hat sicherlich den großen Vorteil das er alles mit Bedacht und Zeit machen kann, da er finanziell sicherlich über genügend Spielraum verfügt um nicht gleich mit dem Betrieb Geld verdienen zu müssen.

    Viele Grüße
    Marc

  3. Von deutschem Weißwein kann man gar nicht genug bekommen – es gibt so viel guten deutschen Weißwein! Und von grob gezählt 160 Weißweinen insgesamt auf WaL waren rund 60 deutsche. In den letzten Sendungen gab es viel Riesling, sogar aus Kanada, aber eben auch Sherry, Silvaner, Weißburgunder, Pinot Noir, Sauvignon Blanc – eintönig finde ich das nicht.
    Piemont fände ich auch toll, gerne auch Giacosa, und gerne auch viele andere quer durch den Weingarten, preislich und inhaltlich.
    Südtirol wäre mir wichtig, Sardinien und Sizilien, vielleicht sogar Kalabrien.
    Weiter so – mehr Spaß im Web!

      1. @Mick: OK, that’s your opinion. Read what they said (reader comments):
        [http://www.nytimes.com/2013/08/28/dining/reviews/germanys-rieslings-on-the-tip-of-the-tongue.html?pagewanted=2&_r=0&adxnnl=1&ref=germany&adxnnlx=1395673354-01X5qa3pChBD3YjPenjebg]

  4. Herzlichen Glückwunsch Hendrik. Es ist sicherlich nicht ganz gewöhnlich, Herrn Jauch in einem eher “privaten Kontext” für ein Auftritt zu gewinnen und zeigt damit auch die Reichweite, die Du mit WaL bereits hast….. auch wenn die Begeisterung von Herrn Jauch für “sein Hobby” nicht überproportional mitreissend ist 😉

    Btw Mir gefällt die Abwechslung hier (noch immer) sehr gut. Wünschen würde ich mir mal etwas aus Kalifornien – gab es hier noch gar nichts, trotz der Verbindung zu “Calistoga”

      1. @Sven: Kalifornien ist immer ein gutes Stichwort:
        [http://www.openwine.com/Christian-Kuechler/posts/238-zdfzoom-die-weinprobe]
        „Etwas pickiert scheint Stuart Pigott zu sein als er bei einer Blindverkostung den E. Gallo als seinen Favoriten nennt und damit den Winzerwein hinter sich lässt.“
        Gallos Produkte müssen auch Steve Jobs und Kollegen arg beeindruckt haben:
        [http://img.welt.de/img/webwelt/crop124970488/8940712816-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/10813-4-.jpg]
        Was HABEN die in Ihrer Zeitkapsel hinterlassen? Dosenbier! 😉

      2. Hallo Sven,
        hab´ mir gerade mal die sandhiwines seite angeschaut.
        sieht wirrklich interessant aus, auch wenn die rebanlagen größtenteils noch ziemlich jung sind, oder?
        Bist du bei denen im weinclub, oder wo holst du dir deren Wein?

        Gruß
        enjoy

      3. @enjoy: Einige “Weinberge” von denen Herr Parr seine Trauben bezieht, gehören zu den ältesten Lagen im Bereich der Central Coast (Bien Nacido wurde 1969 , Sanford & Benedict 1970 gegründet)….. also ganz so jung müssen die Anlagen nicht unbedingt sein.

        Die Weine von Sandhi Wines findest Du in Deutschland bei Schreiblehner Wein 🙂

      4. OT aber trotzdem erwähnenswert. Im Zusammenhang mit dem Link zur Chardonnay-Verkostung in NY stieß ich auf ein anderes Video mit Finkus Bripp. [https://www.youtube.com/watch?v=d0wV0QwMIYI]
        Spannender Weinvergleich zwischen Portugal und Neuseeland. Spannende Argumente zur Frage was macht der Winzer und was macht der Ort an dem der Wein angebaut wird. Finkus träumte davon seine Dream-Team-Winzer in unterschiedliche Weinbaugegenden zu schicken um herauszufinden was sie dort produzieren.

        Tatsächlich wurde so etwas ähnliches auch schon ausprobiert wie unter folgender Linksammlung detailliert und nachvollziehbar
        Vorgestellt wird.
        [http://drunkenmonday.wordpress.com/2013/09/02/traubchen-wechsel-dich/#more-9881]
        Ein sehr anspruchsvolles Thema, dass sicher sehr viel Zeit und Geduld erfordert um die Unterschiede selbst zu schmecken.
        Respekt, dass die beteiligten Winzer diese Mühen auf sich nehmen um dazu zu lernen.
        Ist es akademische Spielerei? Oder Einfachheit, Authentizität versus formgebende Handwerkskunst?

  5. War ne nette Folge. Riesling gab es aber schon oft hier. Das stimmt.
    Kalifornien wäre echt mal was interessantes. Trotz allen Unkenrufen, die man so hört, finde ich, dass kalifornische Chardonnays immer noch was Besonderes sind. Ich mag sie und würde sie hier genauso wie p-no gerne mal sehen.
    PS: Ich finde nicht unbedingt, dass es hier zuviel Riesling gibt, nur zu wenig Weine aus Franken. Die, laut Stuart Pigott, innovativste Weinregion Deutschlands. Nebenbei – In einer Folge Weinwunder Deutschland kam ja Günter Jauch auch schon einmal vor.

  6. Der Jauch ist schon ein Sympathietraeger das merkt man immer wieder.

    Ich halte es auch so Alkohol fast nie vor Sonnenuntergang 🙂

  7. Schöne Mischung der Weine bei einem interessanten Weingut mit beeindruckender Lage.
    Herr Jauch war sehr charmant Laienhaft. Aber ich vermute er steckt bereits tiefer im Metier und Weinwissen. Bei so einem klasse Weinmacher und so viel Grips rutscht man da sehr schnell rein. Für die Weinszene ist es schon ein Glück das er sich des Weingutes angenommen hat.
    Wieder ein schöner WAL Beitrag und Vorfreude machend auf die Riesling Live Verkostung.

  8. Die Folge war sehr unterhaltsam zum einem die Profis Andreas Barth und Hendrik und zum anderen die bestechende Ehrlichkeit von Günther Jauch. Die Max hatte ich auch schon im Glas und kann mich der Meinung von Hendrik voll anschließen, schöner Tagswein.

    Die Ausführungen von Stefan “Bitte nicht schon wieder deutscher Weißwein gääääähhhhn.” finde ich ziemlich …… unsachlich. Deutscher Weiswein gehört zu den besten Weinen der Welt, von denen sich andere Länder noch eine Scheibe abschneiden könnten, ausser man kauft sie beim Discounter für 2,50 EUR. Das “gääääähhhhn” ist ohne Worte. Scheinbar erkennt manch einer nicht den Aufwand der hier betrieben wird. Hendrik lässt uns als Mastersommelier an seinem Wissen und an seinen kontakten teilhaben und das für Null ouvert. Wer macht das in dieser Liga noch? Sorry, ich finde solche Aussage, nicht produktiv. Produktiv sind Verbesserungsvorschläge für künftige Themen.

    1. @Boogy: „…an seinem Wissen und an seinen kontakten teilhaben… Wer macht das in dieser Liga noch?“

      Google-Suche mit:

      – stuart pigott günter jauch
      – youtube gerhard retter kanzemer altenberg othegraven

      Ebenfalls zwei sehenswerte Videos aus 2013 und 2010 mit interessanten Hintergrundinfos.

    2. Das “gääähhhhn” kam von mir und war “nur” auf das Thema deutscher Weißwein gemünzt weil für mich als reinen Rotweintrinker Weißwein grundsätzlich unineressant ist. Das Hendrik das hier absolut super und unterhaltsam macht, immer interessante Gäste einlädt und sein Wissen beeindruckend ist steht hier außer Zweifel. Dafür bin nicht nur ich, sondern sehr viele Weinfans Hendrik sehr dankbar.
      Hab ich in meinem Kommentar aber auch geschrieben das WAL zum Besten gehört was sich zum Thema Videoweinblog so im Netz befindet.
      Grüße Stefan

  9. Hi Hendrik,

    mal wieder ne richtig tolle Folge mit einem sehr sympathischen Günther Jauch.
    Habe Ihn vor ein paar Jahren schon auf der ProWein kennengelernt und kann nur bestätigen,
    dass er sich mit viel Herzblut in seinem Weingut mit einbringt.

    Muss mich jedoch den anderen im Punkte Riesling bzw. deutschen Wein anschließen und würde mir auch eine Folge über Kalifornische Weine oder auch spanische Weine wünschen.

    Weiter so und liebe Grüße aus Stuttgart

    Flo

  10. MIr hat die Sendung gut gefallen.
    Deutscher Riesling geht bei mir eigentlich immer. Insbesondere finde ich Mosel/Saar absolut interressant weil hier wirklich jeder Berg und jedes Jahr einen individuellen Wein abgibt.
    Vorausgesetzt natürlich, mat hat es mit einem ambitionierten und talentierten Kellermeister zu tun.
    Dies scheint bei Othengraven offenbar der Fall zu sein.
    Ich freu´mich daher auch schon auf die Moseljünger.

    Habe am WE mal einen Robert Mondavi Chardonnay getrunken.
    War lecker. Allerdings möchte ich für einen Weißwein nicht jedes Mal 30 Euronen hinlegen.

    Nichts desto trotz, wäre ich an ein paar Tips bezüglich Kalifornien durchaus auch interessiert.
    Wenn´s bezahlbar bleibt.

  11. Schöne Sendung ! Sympatisch,locker aufgelegter Günther Jauch ! Und ich als Riesling-Fan finde nicht,das Riesling in deiner Sendung die Oberhand hat.Aber Abwechslung sollte natürlich schon sein.

  12. Auch wenn Günther Jauch ein wenig restmüde wirkte, war es eine angenehme Folge. Ich kenne die Weine bisher nur aus dem Regal oder aus der Presse. Sollte man mal mit probieren. Interessant wäre, wie sich das Gut im Vergleich mit anderen Saargrößen schlägt.
    Mir viel auf, dass die Weine im Video trotz der Jugendlichkeit alle recht dunkel wirkten. Lag das am Licht oder der Honigton normal?

  13. Schöne Folge! Immer wieder Riesling, bitte! Vielleicht auch mal einen Egon Müller oder Fritz Haag oder Riesling aus den neuen Bundesländern?

  14. Wirklich atmosphärische Folge in einem mit den Gemälden der Gesegneten im Hintergrund und den Hall der Stimmen ein irgendwie feudal anmutendes Ambiente – sehr schön.
    Ich erinnere mich noch an die ersten TV Sendungen von G. Jauch, zusammen mit Gottschalk Mitte/Ende der Achtziger,… dass er sich aber erst so spät den musischen Genüssen des Bacchus hingab – wobei die die Reihenfolge ist ja schon eher untypisch – kommt doch nach der Ära Bier meist erst der Hang zum Rose oder Weißwein – ging’s bei Jauch von Weißbier direkt zu Rotwein über (upps!?!), kann diese Tatsache nur seinem unerbittlichen Ehrgeiz geschuldet sein, beruflichen Zielen oberste Priorität zu zollen.
    Dennoch, hochsympathisch, wie er sich hier die Blöße gibt, von Wein wenig Ahnung zu haben (wobei er dabei sicherlich etwas tiefstapelt)…
    Gut fand ich auch den kurzen Exkurs zum Preisniveau von Weinen, ein stets delikates Thema…

    Riesling ist gerade in D so vielfältig, dass man nicht genug hier vorstellen kann…
    Dennoch wundere ich mich schon seit Langem,warum auf dieser Plattform das Piemont weitestgehend so gut wie keine Beachtung erfährt…, um Stefans Entre an dieser Stelle aufzunehmen…
    Wünschen würde ich mir auch mal Weine aus Spanien (Rioja, Navarra, Priorat).
    Als letzte Anmerkung, Hendrik (kann ich mir als Kaufmann nicht verkneifen), muss es in deiner textlichen Anmoderation korrekterweise “Return on Invest” heißen, nicht “of”.
    Und jetzt meine allerletzte Bemerkung: dass G. Jauch im Sommer erst nach 22.00h Wein trinkt, kann ich mir fast nicht vorstellen, ist auch nicht gesund so spät…
    Cheers

  15. Noch ein kleiner Einwurf zu deutschem Riesling:
    In einer Reportage von Stuart Pigot hatte ein Winzer eine Weinkarte von einem Berliner Hotel aus der vorletzten Jahrhundertwende.
    Dort rangierten einige Posten deutscher Riesling preislich weit vor den Top Chateuaus aus dem Bordeaux. Übrigens waren die Preise, Kaufkraft bereinigt, gegen die heutigen Preise bezogen auf besagte Chateaus ein absolurer Witz.
    In diesem Sinne.

    1. @Peter: Ja, Roman Niewodniczanski, vom Weingut van Volxem an der Saar war das. “Riesling für Leute die keinen Riesling mögen”, las ich mal irgendwo. Mir fehlt in dem Saft ebenfalls die Säure. Bitteschön, ist natürlich Geschmackssache. Kann mich hier allerdings an eine nicht minder selbstbewusste deutsche Winzerin aus Rheinhessen erinnern die ausdrücklich ebenfalls sehr gerne am damaligen Top-Preisgefüge anknüpfen wollte und in den hiesigen Kommentaren derbe Prügel dafür bezog. 😉

  16. Gute Sendung und von einem Weinportal aus D erwarte ich auch viel (nicht gäähn) Riesling.

    Kann es sein das sich da beim Preis beim dritten Wein ein Fehler eingeschichen hat. Der Wein kostet doch mehr?

    2013 Riesling Auslese „Alte Reben“ Weingut von Othegraven, Saar 10 bis 20

    LG Pascal

  17. Glückwunsch zu G.Jauch als Gast.Tolle Folge, gute Weine . Herr Jauch wirkt sehr sympathisch. Riesling geht immer, leider kann ich am nächsten Stream nicht.

    1. Sehe ich genauso, Riesling geht immer.
      Das Günther Jauch in Wein macht, war mir auch neu, aber dafür interesant, ja warum nicht. Für mich war es sympathisch.
      Leider weiss ichauch noch nicht, ob ich beim Stream live dabei sein kann, aber die Flaschen liegen schon hier, notfalls schaue ich den offline.

  18. Als bekennender Rieslingfan kann ich von solchen Folgen nicht genug bekommen. Hendrik, Du hast auch genügend Zeit für die Beschreibung der Weine zugelassen. Gute Folge.

    LG
    Tobias

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