Wein am Limit - Hendrik Thoma
12.10.2014 - Folge 200

Dankeschön!

Weine im Video

Name des Weines Soulfaktor Preisspanne
2014 "On l'appelle Negrette"
Château Coutinel – Familie Arbeau, Côtes du Fronton
Soulfaktor 4
0-10 EurDetails

Liebe WALinauten,

heute stellen wir die 200. Folge von Wein am Limit online. Ein kleines Resümee: Über 1 Million Pageimpressions, 7000 Kommentare, 15. Livestreams, fast 20.000 Facbook Likes und 4.500 Twitter Follower u.v.m. sind in den fast 3 Jahren zusammengekommen. Eine beachtliche Zahl. Wer hätte das damals so erwartet? Vor allem der offene Dialog ist, wie gewünscht, zustande gekommen. Jeden Tag bekomme wir viele Nachrichten, Angebote, Meinungen und Fragen aus aller Welt. Das macht uns stolz und motiviert mich für die kommende Zeit. Wir sagen vielen Dank für die Inspiration, die tolle Mitarbeit und das Feedback alle Walinauten.

Erhaltet Euch Euren guten Geschmack und Eure Meinung. Auf Wein am Limit haben wir in der Vergangenheit gezeigt, daß der Kundendialog der Zukunft im Internet eine vielversprechende Perspektive hat. Man muss es nur wollen, ihn ernst nehmen und authentisch dabei bleiben. Dann passiert es wie von selbst.

Wein am Limit macht jetzt ein paar Wochen Pause und wir stellen nur noch ein wenige Folgen in der nächsten Zeit auf die Seite. Die Ruhe wird dazu genutzt, den Neustart Anfang Dezember vorzubereiten. Das Ziel ist, WaL künftig klarer zu positionieren und sich weiterzuentwickeln. Wir bleiben uns dennoch treu mit unserer Botschaft: “Mehr Spaß im Glas” und werden unbekannte und lohnenswerte Weingüter und Menschen vorstellen. Den Mainstream können andere besser und wirkungsvoller bedienen. Davon gibt es genug. Die DNA von Wein am Limits bleibt Euch erhalten, soviel sei jetzt schon verraten.

So ist der Wein in der 200. Folge ein kleines Geschenk an alle. Eine echte Entdeckung, die wir vor einigen Wochen auf einer Reise in die Region kennenlernen durften.

Seit 1920 gehört der Familie Arbeau das Château Coutinel in der südwestfranzösischen Appellation Côtes de Fronton nördlich von Toulouse. Ihre Aktivitäten sind weitreichend. Als Weinhändler im großen Stil, besitzen sie darüber hinaus eine Destille und haben ein weitverzweigtes Netz an Partnerschaften in der ganzen Region. Eigentlich ist das nicht die Art von Weingut, die wir für das „Wein am Limit“ Angebot suchen. Dieser Player ist ein paar Nummern zu groß für uns.

Doch dieser reinsortige Négrette sticht aus dem Angebot, wie der Gipfel des Mount Everest aus dem Himalaya Gebirge. Er ist wesentlich wagemutiger vinifiziert, als die vielen braven Konsumweine des Hauses. Er hat uns so imponiert, dass wir ihn einfach in unser Programm aufnehmen mussten. Er gehört zu den wenigen reinsortigen Negrette, die es überhaupt gibt. Normalerweise wird die dünnschalige Sorte häufig mit anderen geblendet. Das sie es gar nicht nötig hat, zeigt dieser Wein mit sensationell viel Geschmack zu einem tollen Preis.

Unter dem Arbeitstitel „….et ici, chez elle, à toulouse, on l’appelle négrette!“ ist dieser Wein unfiltriert aus 30 Jahre alten Reben abgefüllt worden. Ein großartiges, reinsortiges Beispiel, für diese alte Sorte des Südwestens. Auf dem Etikett finden sich alle ihre Synonyme. Sie hat einen feinen Zwetschgenduft, verfügt über delikate Gewürznoten wie schwarzer Pfeffer und hat ein typisch-duftiges Veilchenaroma. Dazu kommt ein satter weicher Geschmack mit einer angenehmen Frische. Am besten bei 16° C undekantiert trinken.

Ein köstliches Weinkino für kleines Geld!

Herzlichen Dank für Eure leidenschaftliche Anteilnahme ,

Hendrik und das WaL Team

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