Wein am Limit - Hendrik Thoma
19.09.2016 - Folge 275

Das Convenience Deluxe-Paket

Der 2. Besuch von Hans-Georg Pestka, der Genusshandwerker und Lieferant unseres Vertrauens, im Wal HQ. Im Gepäck hat er dieses Mal hochwertige Fischkonserven die ihresgleichen suchen. Während es in Paris und anderen Metropolen der Welt sogar Restaurants gibt, die sich ausschließlich und erfolgreich auf Edel-Convenience spezialisiert haben, gilt die Konserve hierzulande als minderwertig.

Ich kenne ein paar Gastronomen, die sich regelmäßig von Ihren Gästen anpflaumen lassen müssen, wie sie überhaupt darauf kämen solchen „Dosenfraß“ zu servieren. Das lässt tief blicken in die kulinarische Seele einiger Mitmenschen. Unempathisch, unaufgeklärt und grobmotorisch. Weit weg von der Realität, aber mit großer Klappe. Wir lassen nicht locker und werden weiterhin mit „Wein am Limit“ aufklären und mehr „Spaß im Glas“ verbreiten. Ich finde manche Konserven sogar besser als frische Produkte. Es kommt wie immer auf die Verarbeitung und die Qualität an.

Dazu haben wir für Euch ein kongeniales Weinpaket zusammengestellt und mit dem Inhalt der Fischkonserven etwas gespielt. Mit ein paar Handgriffen lässt sich ein geniales Ess- und Weinerlebnis erzeugen. Niemand kann sich rausreden, dass er für gute Ernährung zu wenig Zeit hat. Eine gute Flasche Wein und eine Dose kann jeder aufmachen.

Im Link findet Ihr die neu gestaltete Seite vom Genusshandwerker. Hans Georg ist auch ein verlässlicher Lieferant für besten Fisch, Fleisch, Geflügel und Gemüse. Versucht es mal.

Wir wünschen Euch mehr Spaß an der Dose,

Hendrik & Georg

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Kommentare

4 Kommentare zu “Folge 275 – Das Convenience Deluxe-Paket

  1. Apropos „Dosenfraß“ – Suchbegriff bei YouTube „Dietmar Wischmeyer Hochzeit auf dem Land 2″ ab Videominute 4:50 min. wird das aufgetischte Mahl und dazu gereichter Wein beschrieben “Rot oder Weiß, Marmelade oder Honig” – bin mir nicht ganz sicher ob das wirklich alles nur ausgedacht ist. Gemeckert wird hier nicht, begeistert wird hier wie es die Tradition verlangt alles aufgegessen und ausgetrunken.

    Ansonsten kann ich mir problemlos vorstellen, dass Dosenfisch hervorragend schmeckt. Statt Obstkonserven nehme ich allerdings z.B. doch lieber eine frische Ananas.
    Aber das ist eine andere Baustelle, jeder wie er mag. Und es bleibt in der Gastronomie ohnehin beim alten Mecker-Prinzip, erstens schmeckt’s nicht und zweitens sind die Portionen zu klein. 😉

  2. Nochmal Dosenfraß: Gibt’s in Deutschland schon auch in einigen Regionen, z.B. ist es in Franken absolut normal, Leberwurst, Preßsack etc. auch in der Dose direkt vom Metzger zu kaufen. Und da reden wir absolut nicht von low-quality-Produkten.
    Ansonsten: sehr schöne Sendung, macht Lust auf Input…

  3. Tolle Folge liebes WAL-Team. Hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich versuche immer mehr Menschen in meinem Umfeld davon zu überzeugen, dass Konserven ein tolles Mittel zur Haltbarmachung sind. Wie EC (PLONGEL) schon geschrieben hat, haben wir hier in Franken schon eine entsprechende Verbreitung von hochwertigen Konserven.
    Weiterhin bin ich auch dazu übergegangen selbst zu Hause diverse Lebensmittel einzukochen.
    Ich hab seitdem immer schmackhafte Speisen, nach meinem persönlichen Geschmack zubereitet, im Schrank stehen und jederzeit zur schnellen Zubereitung zur Hand. z.B.: Bolognese-Sauce, Rattatouille, Hühnchen süß-sauer, Fisch-Curry, Rinderrouladen, diverse Saucen, Suppen, Schaschlick, Wurst, Geschnetzeltes, Ragouts und Chutneys.
    Dieses Vorgehen hat uns dazu bewegt die Tiefkühltruhe vollständig aus unserem Haushalt zu verbannen. Ich habe diese Entscheidung bisher noch nicht bereut. Für ein paar Eiswürfel und wenige Portionen Speiseeis reicht das Tiefkühlfach im Kühlschrank locker aus.

    Während ich das Video angesehen habe gab es bei mir ein Stück Brot mit Blutwurst aus dem Glas, dazu ein 2015er Sauvignon Blanc S-Line vom Sulzfelder Cyriakusberg vom Weingut Staudt aus Franken.

  4. Schöner Beitrag,

    Jedes Jahr decke ich mich Guten Konserven in Frankreich / Spanien / Portugal fürs ganze Jahr ein.
    Es gibt dort gute wie auch schlechte Produzenten, man muss es wie beim Wein auch, einfach Probieren.

    Kurzes liebings Mittagessen von mir:

    Baguett rösten, mit Knoblauch “einreiben” dann Avocado großzügig darauf verschmieren, pfeffern, dünne Zwiebelringe und Tomaten
    rauf, ein paar tropfen Zitroensaft und gute, nicht zu salzige Anchovis rauf. Ein Gedicht!

    Dazu ein guter Wein wie z.b. der Espontaneo + gute Gesllschafft und der Tag ist geritzt.

    mfg

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