Wein am Limit - Hendrik Thoma
26.08.2013 - Folge 129

Brangelina

Weine im Video

Name des Weines Soulfaktor Preisspanne
2012 Josephine
Gut Oggau, Neusiedlersee
Soulfaktor 5
20-30 EurDetails
2013 Bertholdi
Gut Oggau, Neusiedlersee
Soulfaktor 6
80-90 EurDetails
2012 „Theodora“ Grüner Veltliner-Welschriesling
Gut Oggau, Neusiedlersee
Soulfaktor 4
10-20 Eur

Liebe WaLinauten,

in Österreich ist in Sachen Wein immer was los. Unser Nachbar ist in den letzten Jahren einen steilen Weg nach oben gegangen. Vom 80er „Glückkohl“ Skandal in die qualitative Sondierungsphase der 90er Jahre und dem unmittelbar darauf folgenden internationalen Durchbruch. Eine Erfolgsstory, die ihresgleichen sucht.

In den letzten Jahren wurden viele Weine erfreulicherweise immer eleganter, feiner und eigenständiger (z.B. Blaufränkisch). Seit einiger Zeit kommen immer mehr „langsamere Weine“ aus Österreich. Das ist keine modische Tendenz oder ein Marketinggag, sondern die konsequente Weiterentwicklung einer stetigen Erfolgsgeschichte. Allerdings ist diese Entwicklung ein noch sehr zartes Pflänzchen.

Zu der Speerspitze dieser jungen Bewegung gehört das Gut Oggau am Neusiedlersee. Hier kommen Weine auf die Flasche, die außerhalb der Komfortzone des gelernten Geschmacksmusters stehen. Das sind keine „Blockbuster“, sondern ruhige Tropfen. Bei meiner ersten Begegnung vor 2,5 Jahren gehörte auch ich noch in der Riege der Skeptiker und davon gibt es einige. Man muss sich einfach mit ihnen beschäftigen und sich auf sie einlassen, weil sie nicht dem gängigen Geschmacksmuster entsprechen. Die gute Nachricht: Sie schmecken im Gegensatz zu vielen Naturweinen wirklich.

Heute bin ich ein Riesenfan von diesen weinigen und komplexen Stöffchen. Die Weißen brauchen, um besser im Glas zu singen, Luft und Temperatur. Im Gegensatz dazu tut den Rotweinen etwas Kühle gut. Dann zeigt sich ihr herber, puristischer Charme besser.

Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck gehen konsequent ihren Weg und so langsam spricht sich ihr Können in Weinkreisen rum. Der Vergleich mit „Brangelina“ des Burgenlandes stammt übrigens nicht von mir, sondern von Sven Lorenz vom Hamburger Bürgerradio Tide 96 der dem Paar in seiner Show Radio AKTIV diese Auszeichnung verleiht.

Auch der geschätzte Manfred Klimek alias Captain Cork hat sich geäußert. Bitte lest dazu den Artikel im weiterführenden Link. Was mich besonders an den beiden Tscheppe-Eselböcks beeindruckt, ist ihre bodenständige, offene und freundliche Art.

Eine Spezialität von Gut Oggau ist -neben der Kelterung in alten Baumpressen (für die Spitzenweine)- das gleichzeitige Pressen von unterschiedlichen Rebsorten. Alles wird in langsamer Manier ausgebaut und jeder Schritt der Weinbereitung findet ausschließlich in Handarbeit statt. Einen schönen Vergleich zum gemeinsamen Pressen von Trauben kenne ich von meinem südafrikanischen Freund und Ausnahmewinzer Eben Sadie: „Wenn ein Hund und eine Katze von jung auf gemeinsam groß werden, vertragen sie sich ihr Leben lang, doch wehe man versucht es später… .“

Diese aromatische Vielfalt, der teilweise sehr lange Ausbau in großen Holzfässern und die geringe Schwefelung, die kurz vor der Füllung stattfindet, sind ein Teil der Philosophie von Stephi und Eduard.

Die drei Weine der heutigen Folge repräsentieren die interne Qualitätspyramide, die in erster Linie auf dem Alter der Rebstöcke begründet ist. Den Einstieg bietet die „Jugend“ mit trinkigen, saftigen Weinen auf einem, wie ich finde, irre hohen Niveau. Diese Textur und Weinigkeit ist einzigartig, und kommt ohne hohen Alkohol aus. Dann kommt die charaktervolle „Elterngeneration“, die aus alten Weingärten gekeltert und länger im großen Fass ausgebaut wird. Die Spitze sind die „Großeltern“ aus den knochigsten, ältesten Reben von Gut Oggau. Vielschichtige, feine Weine und keine Monstertropfen. Wie häufig sind die so genannten Topweine heutzutage vom Holzaffen geküsste maskierte hirnlose Hulks mit Marmeladenfrucht in der Birne? Bei Gut Oggau kommen Intensität und Finesse vor konzentrierter Mastigkeit. So, wie große Weine auch schmecken sollen. Die Begeisterung wird nicht durch Oberflächlichkeit, sondern durch grazile Schönheit und Feinheit im Glas erzeugt. So muss es sein. Das entspricht dem Kalkühl der großen zeitlosen Weinlegenden der Welt, wie z.B. Vina Tondonia (Rioja), Heitz „Martha’s Vineyard (Napa Valley), Château Figeac (St. Emilion) und den Rieslingen Clos St. Hune (Elsass) oder Nonnenberg (Rheingau) und Vega Sicilia (Ribera del Duero), um nur einige zu nennen.

In dieser Liga spielen Stephi und Eduard aufgrund der kurzen Geschichte von Gut Oggau noch nicht mit, aber die Vision ist da und die Qualität heute schon einzigartig.

In taste we trust,

Euer Hendrik

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Kommentare

32 Kommentare zu “Folge 129 : Brangelina

  1. Mehr Sympathie geht nicht. Super Folge mit tollen Gästen in einer schönen Lokation. Habe von Gut Oggau leider noch nichts probieren können werde das aber schleunigst nachholen. Ich finde vor allem in Sachen Rotwein, kommen aus Österreich zur Zeit mit die interessantesten Sachen.

    Grüße
    Marc

  2. Sehr gute Folge mit wirklich sympathischen Gästen. Ich hatte anhand der Headline schon auf eine Folge über Chateau Miraval gemutmaßt. Jedoch haben die beiden echten Brangelinas bislang dafür eh genug Medienpräsenz erhalten. Umso schöner die beiden sympathischen Protagonisten vom Gut Oggau ( teilweise erneut) zu sehen.
    Mir sind die Weine vom Gut Oggau bisher auch noch leider unbekannt – sprich, ich habe sie noch nicht verkosten können. Allerdings finde ich die Geschichten um die Weine mit den Charakterbeschreibungen wirklich sehr gelungen und ansprechend, kann mir aber auch vorstellen, dass dies nicht jeder braucht und so mancher Purist sich daran gar stört.
    Zumindest die “Theodora” werde ich nun aber demnächst mal ordern, um sich mal selbst ein Bild machen zu können.

  3. Apropos, Brangelina, dass die beiden sich tatsächlich auch mit Wein beschäftigen dürfte bekannt sein. Auch dazu findet sich bei CC [http://www.captaincork.com/Weine/brangelina-ein-schluck-rose-f%C3%BCrs-leben-chateau-miraval-2012] eine beschreibende Bewertung. Zu den Suchbegriffen Oggau und Tscheppe Eselböck ist natürlich auch noch mehr dort zu finden..

  4. Sehr schöne sympathische Fortsetzung zum Livestream bei dem Eduard zu Gast war. Der Timotheus hat mich damals schon überzeugt und neugierig auf die anderen Oggau-Weine gemacht. Eigentlich hatte ich bei der nächsten Burgenland-Tour im Oktober auch einen Besuch beim Gut Oggau vor, aber wenn ich jetzt schon auf der Homepage bei den meisten Weinen “Ausverkauft” lese….?

    1. Mach es Werner, irgendwas wird es schon zu probieren geben und wenn es der frische Federweiße ist – sorry – Sturm – heißt das ja in Happy Austria.:-)

  5. Bezüglich EU kann ich nur sagen, das dieser Zusammenschluß die Mitglieder seit Jahrzehnten ohne Kriege zusammen leben läßt. EU bedeutet Freiheit, Wohlstand und europäische Identität. Nur finde ich 80-90Euronen schon die Region Spitzenklasse. Der Wein im vorletzten Lifestream konnte mich nicht überzeugen. Was soll mich bitte schön dazu veranlassen nicht zwei Flaschen Nuits St. Georges Premier Cru, sondern eine Flasche Bertholdi zu kaufen? Das kam nicht rüber.

    1. @Praterralle: Die Tophits im WaL-Buzz-Word-Bingo lauten? Na? 😉
      Genau: Polarisieren und Passion – passt schon! 😀
      – also, die Etiketten schrecken mich eindeutig ab, wenn ich den Saft nicht mag, will ich wenigstens einen Aufkleber den ich mir gerne ansehe.
      Ansonsten, Glückwunsch, alles richtig gemacht, Wein ist ausverkauft, die Welle des Wohlwollens trägt das Konzept allenthalben – besser geht es nicht. 🙂

  6. Klasse Folge mit charmanten Gastgebern. Leider war der im Stream verkostete Wein nicht ganz mein Geschmack, aber die sind ja verschieden. Letztlich finde ich mich deshalb mehr bei den Meinungen von Hardy und Praterralle wieder. Trotzdem werde ich Gut Oggau nicht vom Radar verbannen 🙂

  7. Danke für eine großartige Folge mit den zwei attraktiven Charakterköpfen der österreichischen Weinszene, Hendrik!
    Gut Oggau hat viel zu bieten. Wer das Geld in eine Flasche Bertholdi Blaufränkisch investiert, wird mit einem außergewöhnlichen Weinerlebnis belohnt. Ich durfe den Stoff beim St. Pauli Weinklub verkosten – zwischen den Weinen von Dominik Huber (Terroir al Limit) und Eben Sadie (Columella). Die Verkostung machte klar – Bertholdi gehört dahin!

  8. 6 Punkte für den Bertholdi? Das kam im Video nicht so euphorisch rüber. Da war eher die Rede von einem womöglich leicht zu übersehenden Wein, der evtl. gar als Einstiegswein klassifiziert werden könnte. Eine tiefergehendende Begründund für diese Höchstnote wäre daher wünschenswert und spannend. Den im 5. Livestream verkosteten Wein vom Gut Oggau fand ich übrigens auch sehr gut. Den würde ich mir auch jederzeit nachbestellen. Es stimmt schon, man muss sich auf die Weine einlassen. Sie sind irgendwie besonders, nicht nur wegen des Etiketts. Phantastisch, dass es solche Winzer gibt!

  9. Tolle Folge! Ich war beim letzten Weinpaket schon total begeistert vom Timotheus und werde die Familie in meinem Weinschrank jetzt bestimmt noch erweitern… Gut Oggau rückt auf der Liste meiner Reiseziele langsam nach oben – die Begeisterung für Wein aber auch der Sachverstand sind bei Deinen Interviewpartnern deutlich zu hören!

  10. Hallo Hendrik,

    wieder sehr feiner Beitrag. Wann warst du denn im Gut Oggau?
    Die Weine sind wirklich besonders. Und die Familie Tscheppe-Eselböck sind ausgesprochen nett und symphatisch.
    Ich war am 16.August in der Greisslerei der Eselböcks und hab dort zum Essen die “Josephine” gehabt. leicht gekühlt, paßte perfekt!
    Hoffe das du mehr Zeit hattest um noch weitere wunderbare Weine in Österreich entdeckt hast.
    In der Nähe vom Gut Oggau sicherlich empfehlenswert die Weingüter Prieler, Kollwentz und Braunstein. Aber sicherlich noch einige mehr. Die Dichte der wirklich guten Winzer wird jährlich größer. Und vielleicht konntest du auch das Weinbaugebiet Carnuntum und das südliche Wenviertel besuchen. Da gibt es auch ganz tolle Geschichten zu entdecken. Wie zB: das Weingut von Herbert Zillinger, der ebenfalls sehr sehr feine Weine im Keller hat.

    Wäre nett gewesen dich Im Gut Oggau zu treffen, auf ein Plauscherl und ein paar guten Gläser Wein . 😉

    lg
    Thomas

  11. Ein hoch auf die Gemütlichkeit bzw. Langsamkeit. Tolle Folge mit sympatischen Gästen. Ich konnte bis jetzt auch nur den Timotheus probieren. Der Rest der Familie ist leider sehr schwer zu bekommen. Preislich sind wir sicher nicht mehr im Einsteigerbereich aber Handmade kostet halt.
    Gut Oggau und Österreich allgemein bleiben im Focus, bin gespannt wo die Reise hingeht. Grüße von der Saar…….
    Pierre

  12. Danke für diese sehr interessante Folge mit dem äußerst sympathischen Winzerehepaar Tscheppe-Eselböck; neben den Folgen mit Stephan Attmann, H.O. Spanier und Stefan Paeffgen eins meiner Lieblingsvideos.
    Alle Weine vom Gut Oggau, die ich bisher verkostet habe (Timotheus, Atanasius, Josephine und Joschuari), haben mich restlos begeistert. Für diese authentischen Weine mit Persönlichkeit und Charakter muss man sich wirklich Zeit nehmen, Kategorie “Meditationsweine”.

    1. Frage jetzt mal ganz neugierig, magst Du auch die Weine von Maximin Grünhaus, J.J. Prüm und Koehler Rupprecht? Letztgenannten hab ich noch nicht probiert, die beiden erstgenannten 1x und nie wieder. 😉

  13. Kam der Hahn vom Band oder war der live ?
    Der hat zum Ende hin doch etwas genervt, vielleicht könnte man aus dem ein ein tolles Backhendl mit Kartoffelsalat und Kürbiskernöl machen!
    Sonst eine tolle Folge.

  14. Der Hahn war wohl wirklich aus der Retorte, oder?!
    Ansonsten inhaltlich für mich bisher die beste Folge auf WaL. Wird doch das Engagement des Betriebs für das Herstellen von wahrhaft wahrhaftigen Wein deutlich. Ich trinke oft Demeter-Weine aus europ. Landen. Sie stellen für mich die ehrlichste, natürlichste und unmanipulierteste Kategorie und Form des Kultur-Getränks Wein dar. Demeter-Weine sind für mich nahezu Nahrungsmittel und nicht nur reines Genussmittel. Ich gebe zu, man muss Ihnen volle Aufmerksamkeit widmen, möchte man Sie in Ihrer Vollkommemheit schmecken, verstehen und erfahren. Dazu gehört viel Wissebn und Erfahrung im Einordnen und Wahrnehmen von Weineigenschaften. Für Viele mangelns Kenntnisssen einfach unmöglich. Wie Eduard passend sagt: Die Schönheit liegt im Verborgenen. In diese Art Weine muss man sich eintrinken, ehe man sie versteht. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie nicht satt machen, nie zu fett sind, immer Kraft und Struktur aufweisen…, irgendwann einfach Weinfreude pur! Ohne Schminke! Alles andere und Laute ist gemacht, Kommerz und industriell. Ich freue mich, dass es immer mehr meist junge Betriebe gibt, die den mutigen Weg der Individualität und Natürlichkeit gehen, ein Dogma der Ökonomie vorziehen. Dass Hendrik dem letzten Rotwein volle Punktzahl gibt und darüber wenig Statement abgibt, kann ich mir nur so erklären, dass seine Gaumendatenbank (verwöhnt von den technisch konzentrierten Tropfen in diesem Preissegment ) plötzlich verunsichert war von dieser jetzt im Interview entgegen kommenden anderen Stilistik, hatte er doch am Abend zuvor sich von der wahren Qualität der Weine mit Zeit und Muße von ihrer wahren Grösse überzeugen können! Reine Mutmaßung meinerseits.
    Übrigens schöne Gläser bei Tscheppes. Auch für Pinots perfekt, meine ich. Wer kennt das Modell?!

    1. Kann dir nur voll und ganz zustimmen.Aus dieser Anbauart enstehen für mich die vielschichtigsten, tiefgründigsten und auch spannendsten Weine. Halt keine oberflächlichen “Ja-Sager “, sondern Charakterköpfe mit Tiefgang und Rückgrat.
      Was allgemein nervt hier auf WaL ist die häufig vorkommende Kategoriesierung beste Folge!

      1. Vielleicht sollten wir uns darauf einigen: Die nächste Folge ist immer die beste. Ich kann mich den Ausführungen von Peer G. nur anschließen. Wein, der im Einklang mit der Natur entsteht und bei dem die Passion seines Erzeugers spürbar ist, kann etwas wirklich Besonderes sein. „Bio-Wein” steht bei mir seit Jahren ganz oben auf dem Einkaufszettel. Nicht aus Ideologischen Gesichtspunkten, sondern weil er mir oftmals einfach besser schmeckt.

      2. @kudammcowboy:
        Bio im Anbau reicht nicht “per se” für interessante Weine. Oft wird potentes Traubenmaterial im Keller schlichtweg technisch verhunzt, mangels Know-how und Geschmack.
        Auch wichtig zwischen “nur” Bio und Bio-dynamisch (zB demeter) zu unterscheiden.
        Im folgenden Beitrag wird Vieles der Problematik mit den Produkten von Erzeugern biologisch erzeugten Traubenguts klar:

        http://www.weinhalle.de/blog/2013/08/fow-frankische-biowinzer-auf-der-vogelsburg/

  15. Sympatienote: 1+
    Das sind Typen die den Wein leben und zelebrieren ! Alleine deshalb sollte man die Weine mal probieren,was ich sicherlich auch mache. Chapeau auch an Hendrik und seiner Frau,die solchen Charakterköpfen eine Bühne bieten.

  16. @ Peer G. Das ist mir schon klar. Wie gesagt, ich kaufen Wein nicht deshalb, weil Bio draufsteht. Das alleine ist sicher kein Versprechen für gute Qualität. Ich beziehe übrigens schon seit ca. 15 Jahren Bioweine von Delinat. Dort werden ausgesprochen strenge Kriterien vorgegeben, wobei transparent nachvollziehbar ist, in welchem Umfang die Erzeuger diese Kriterien erfüllen (1 – 3 Weinbergschnecken als höchste Stufe). Diese Transparenz ist mir sehr wichtig, da sich in letzter Zeit eine Inflation an Bio-Produkten auch in den Supermärkten beobachten lässt, wobei Bio eben nicht gleich Bio ist, was sich dann letztendlich auch am Preis erkennen lässt. Im Laufe der vielen Jahre, die ich bei Delinat Weine beziehe, hat sich die Angebotspalette deutlich erweitert (z. B. sind aktuell auch vorzügliche Spirituosen im Angebot) und auch die Qualität und Haltbarkeit der Weine hat spürbar zugenommen. –> http://www.delinat.com

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