Wein am Limit - Hendrik Thoma
12.03.2013 - Folge 93

Weine mit Stil

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Weine im Video

Name des Weines Soulfaktor Preisspanne
2010 Bourgogne Hautes Côtes de Beaune
Emmanuel Rouget, Burgund
Soulfaktor 5
10-20 Eur
2009 „La Croix Pistolle“
Chaume Château de Plaisance, Loire
Soulfaktor 3
10-20 Eur

Liebe WaLinauten,

in der heutigen Folge habe Filip Verheyden, den Herausgeber vom Weinmagazin „Tong“ zu Gast. Ich empfehle jedem, der sich näher mit Wein beschäftigen möchte, dieses englischsprachige Magazin zu kaufen. Komplexe Inhalte werden darin verständlich und nachhaltig von sehr kompetenten Autoren besprochen.

Filip und ich sind beide Botschafter der französischen Kampagne „Weine mit Stil“. Im Rahmen einer „Forschungsreise“ nach Lyon sind wir in dem legendären Weingeschäft „Antic“ vom „Flying Sommelier“ Georges dos Santos zu einer Verkostung der neuen französischen Winzergeneration gelandet.

Zwei Weine hatten es uns besonders angetan. Mir besonders der knackig mineralische Hautes-Côtes de Beaune von Emmanuel Rouget mit seinem mineralisch, erdigen Duft. Eigentlich ist das keine berühmte Appellation, denn die hochgelegenen Hautes-Côtes wurden eher für Alltagsweine geschaffen. Man findet wenig Frucht in diesem Stoff, aber dafür hat er ein glockenklares Aroma, das vielen berühmten Burgundern (zu diesem Preis!) ebenbürtig ist und einige, da bin ich mir sicher, auf die Plätze verweist. Emmanuel Rouget ist der Neffe des legendären Henri Jayer und macht ihm mit seinen genialen Weinen alle Ehre. Unfassbar präzise, ausdrucksstark und reichhaltig, aber nicht fett, so würde ich diesen Stil beschreiben. Ein unverwechselbarer Klassiker: in die Karaffe damit und bei 10-14° C aus bauchigen Burgundergläsern trinken.

Filip war sehr angetan von einem tieffarbenen dunklen Cabernet Sauvignon von der mittleren Loire. Château de Plaisance liegt im Anjou-Gebiet und ist ein ambitionierter Biobetrieb, der diesen Wein aus alten Rebstöcken auf Kalkboden mit niedrigen Erträgen anbaut und keltert. Dabei werden nur gebrauchte Fässer verwendet, um dem „Holzaffen“ keine Chance zu geben. Er hat eine bezaubernde intensive pfeffrige Frucht, die mich aufgrund ihres satten Beerenaromas etwas an die südliche Hemisphäre erinnert. Im Geschmack ist er jedoch frisch und knackig. Am besten bei 13-16° C trinken. Dann kommt das fruchtige Aroma am besten zu Geltung.

An der Loire wachsen, dem Klimawandel und der verbesserten Vinifikation sei Dank, mittlerweile fantastische Rotweine. Einst war diese große Region das Aschenputtel der französischen Weinlandschaft, heute ist sie ein Geheimtipp und bietet bezahlbare Weine mit viel Qualität.

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Kommentare

34 Kommentare zu “Folge 93 : Weine mit Stil

  1. Wow, wow wow, ich mag sehr viel deine Sendung Hendrik !
    Ich habe sie gestern entdeckt und heute …boom : du redest über ein Wein, den ich gut kenne : den Croix Pistolle. Aber aber : grosser Irrtum : es ist kein reiner Cabernet Franc sondern ein 100% Cabernet Sauvignon !
    Ich muss zugeben, ich finde ihn okay aber ein bisschen zu teuer für seine Kategorie (18€/Flasche in Frankreich). Für den Preis habe ich Spass mit was andres. Subjektiv : absolut !
    Und wichtig ist, dass man die Flasche gut im Voraus auf macht. Er soll unbedingt atmen…
    Übrigens, wenn du kannst, versuch mal die Chenins von diesem Winzer. Sie sind sehr gut, sehr gut balanciert, relativ typisch und einfach zu trinken ohne einfach zu sein. (Schlechte Seite : die Preise erhöhen sich relativ schnell jedes Jahr – aber das ist leider so in Frankreich letzlich, dass jedes Jahr die Flasche 1 oder 2 Euro teurer wird…).

    Grüsse von einem Franzose (Rieslingophile und manchmal Germanophile ^^)

  2. Amüsante (mehr Titten :D), informative, abwechslungsreiche, passionierte 93ste Folge. Toller Gast, tolle Weine, tolles Ambiente. Ganz großes Kino! Love it! Mehr davon bitte! (Da kann man den Fehler mit der Rebsorte auch übersehen)

    Cheers
    Marc

  3. Tolle neue Folge, ein Wahnsinns-Ambiente, interessante Weine. “Chicken-Shit” hat mich dann völlig in den Bann gezogen und ich musste die Folge einfach zu Ende schauen! Gelungenes Format! War wieder ein Heiden-Spaß und sehr informativ! Danke!
    PS: Wo bekommt man den Bourgogne Hautes Côtes de Beaune? 😉

    Liebe Grüße
    Thorsten

    1. Den Bourgogne gibt es bei Kierdorf Wein (http://www.kierdorfwein.de/), der hat in Sachen Burgund wirklich viele tolle Sachen. Allerdings sind die Weine von Emmanuel Rouget “streng limitiert” d.h man muss dort zusätzlich Weine abnehmen die das Zwölffache des Kaufpreises ausmachen.
      In diesem Fall dann 12x 24,90 = 298,80 Euronen.
      Wenn du eh ab und an mal einen teurer Burgunder oder andere Weine kaufst, ist das sicherlich eine Anlaufstelle.

      Cheers
      Marc

      P.S: Es handelt sich beim angebotenen Wein um den 2009ner Jahrgang.

  4. Da schließ ich mich an: granatenstarke Location. Wo ist das “Tong”-Magazin in Deutschland zu bekommen? Hier in Baden-Württembergs Provinz versuch ichs erstmal am hiesigen Bahnhofskiosk, wobei ich da auch schon meine Zweifel hab…

    Abschließend noch eine Off-Topic-Frage: Als ich vor kurzem mal die Weinliste hier auf der Homepage durchgeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass es bisher ziemlich wenig Rosé gab. Steht für die Zukunft mehr Rosé auf dem Plan, vielleicht auch ein Rosé-Special?

  5. Mal gerade den Google Übersetzer gequält:
    Englisch, „tounge“ = Zunge

    Hmmh – ach, da steht es ja – „TONG is based in Belgium, at the heart of Europe.
    The word is Flemish for “tongue”.“
    [http://www.tongmagazine.com/about_tong/]

    Meine Güte, echt interaktiv dieses WaL – das gefällt mir auch so sehr daran, nicht nur passiver Infotainment-Konsum sondern sich auch mal selbst um Zusammenhänge kümmern. 😉

  6. Mal wieder eine tolle Folge in genialer Location. Mal wieder eine “ausgefallene” Auswahl, doch dach macht dieses Format aus, sehr informativ und nicht immer der gleiche Einheitsbrei. Schade das die Weine hier schwer zu bekommen sind aber werde mich am Wochenende mal in Frankreich umschauen. (einer der wenigen Vorteile am Saarland)

  7. Mehr Sendungen aus dem Keller. Das schönste zweite Wohnzimmer. Franzosen sind einfach leidenschaftlicher als wir Deutschen. Mir hat mal der Besitzer von Ker Anas in der Bretagne erklärt, dass deutsche Besucher seines Tierparks mit Enten und Gänsen die Schönheit der Vögel verzückt bewundern würden, während die Franzosen schon über Küchenrezepte für deren Zubereitung nachdenken würden. Santé

    1. Und sie sind die, die als “bodenständig” gelten… naja, vielleicht ist das auch Teil eines unterschätzte “German Paradox” … ?

      ( Mit Humor gemeint – natürlich. Aber ich weiss : mit “Humor” werden wir uns (Deutschen und Franzosen) bestimmt nicht gut verstehen^^)

  8. Endlich mal ein Burgunder! Für mich die besten weil spannungsreichsten und konservativsten Weißweine der Welt. Ich sage immer, früher oder später landet jeder passionierte Weintrinker im Burgund. Gerne mehr davon 🙂

  9. Hier noch ergänzend das bei YouTube zu sehende Hendrik on Tour-Video:
    [https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=O8rW27TeopA]
    Languedoc, Côte-Rôtie – das sind für den interviewten Gerard Basset bemerkenswerte Gegenden die ihn beeindrucken.
    Die angesprochenen Schwierigkeiten mit französischem Wein wurden erfragt – er hat das zwar verneint, Wikipedia meint zu den angesprochenen Côte-Rôtie-Weinen:
    „…in der Regel eine langjährige Flaschenreife notwendig, in der die Tannine mit Farbstoffmolekülen polymerisieren, was die Adstringenz herabsetzt. Weine großer Jahrgänge sind bis zu 20 Jahre lang haltbar.“

    Geduld, wer hat die Geduld bzw. das Geld alte trinkreife Weine zu kaufen? 😉

    1. Naja, in Frankreich ist es ganz normal Weine zu kaufen, um sie 1 bis 20 Jahren reifen zu lassen.
      Kulturelle Unterschiede.
      Manche Weine sind auch gebaut, um besser in der Zukunft zu schmecken (das heisst auch übrigens, dass die internationale Wein Vergleich sind mit viel Distanz zu interpretieren).
      Leider, die Welt wird globalisiert (Ja, ich sage : leider) und die Winzer passen sich mehr oder weniger an die neue Welt/deutsche (?) Geschmack und Trinkkultur an.

      1. Mensch ist lernfähig, selbst Deutsche. 😉 Gestern liefen bei eBay vier Auktionen von einem deutschen GG-Riesling, Jahrgang 1998 aus, Startpreis war so um die 50,- EUR – keiner dieser Weine ist unter 100,- EUR weggegangen. Mag sein, im Handel werden dafür noch höhere Preise erzielt, aber ich denke das Beispiel zeigt, dass auch deutsche Weinfreunde dazulernen können.

        Überfordert fühlen würde sich wohl der LEH wenn er Hinweistafeln am Weinregal anbringen müsste: “Dieser Wein ist nicht trinkreif. Eine Lagerung von mindestens 5 Jahren erhöht den Genuss.” Das Schild hängt sich bestimmt kein Händler in den Laden, auch kein französischer wenn er noch ganz bei Verstand ist. 🙂

      2. Also bei der ©lobalisierung geb ich Dir recht. Nur das mit dem immer nur junge Weine trinken geht auch vom Handel und Winzer aus. Man bekommt vielfach keine alten Weine zu einem vernünftigen Preis zu kaufen. Die Lagerung auf den Punkt kann sich fast keiner leisten, da Bankkredite im Hintergrund drücken. Ich lagere mir selbst die Weine ein. <man braucht zwar sehr viel Platz aber es lohnt sich.

  10. @Rainer
    //Hinweistafel// : das Problem ist das die Trinkreife wechselt je nach Jahrgang.
    Vielleicht kannst du dein Morgon 2009 20 Jahre behalten aber dein 2008 ist nach 5 Jahren schon am Ende…
    Die Weinwelt ist komplex und faszienierend !

    Ebay und Wein ? Wie kann das eine gute Mischung sein ? Der Wein sollte unbedingt weit weg von Spekulation bleiben. Leider, nach Bordeaux werden die Burgund und die deutsche Weine auch um spekuliert gekauft.

    1. @Ad.sterix. Nur ein Teil des Marktes, Dirk Würtz schreibt ganz aktuell folgendes
      dazu:
      [http://wuertz-wein.de/wordpress/2013/03/11/das-problem-mit-dem-spitzenwein/]
      Im Vergleich zu den Franzosen dürfte eine Million Flaschen “Grand Cru” wohl eher wenig sein und dennoch sind diese Weine in Frankreich ab Weingut alle ratzfatz ausverkauft. Es gibt auch keinen Sekundärmarkt für “große” trockene deutsche Weine. Das kann man beispielsweise sehr schön auf “ebay” sehen, wo selbst rarste trockene deutsche Rieslinge zu relativ moderaten Preisen über den virtuellen Ladentisch gehen.

      1. Ja im Sache Spekulation, habe ich absichtlich übertrieben.
        Aber es gibt eine klare Tendenz, die zeigt, dass viele Spitzenweine aus der Burgund gekauft worden sind nur, um Geld zu machen (Spekulation – kauf etwas jetzt das morgen doppel so teuer wird). Es sind viele Gründe dafür.
        Und es sind auch viele Seitenprobleme wie Fälschung.
        Die Folge sind, dass man behaupten kann , dass in einer relativ nahe Zukunft die Top Weine nicht mehr für “Trinker” sondern für “Makler” reserviert werden sein (und China ist schon plaziert).
        Das heisst auch, die Preise für ganz Burgund nach oben gezogen worden sind.
        Natürlich auch, weil es in Burgund dieser Sekundärmarkt (der zweiter Hand) aber das wird sich nicht (nie) verändern. Die Domäne sind zu klein und die Nachfrage war sowieso immer hoch. In Frankreich zögern schon traditionnelle Burgund-Käufer zwischen weinen oder ihre Haus verkaufen. Ärger haben sie oft wenig, weil die Liebe (noch) zu stark ist 😉

        Über Deutsche Riesling hatte ich schon gelesen, dass seit ein paar Jahren die Vesteigerung für ältere Weine neue Rekorde erreicht haben. In Spanien, das ist ein bisschen ähnlich…

  11. Also Hendrik irgendwie schließen sich Hühnerkacke und Frische aus. Es gibt zwar frische Hühnerkacke, aber die riecht nicht frisch, sondern sch…Ich komme vom Land und kann das beurteilen. Da Du ihn mit großen Burgundern vergleichst, muß ich sagen, dass ich noch keinen großen Weißen probiert habe, der nach Hühnerkacke schmeckt. Den Begriff fekal hab´ich beim besten Willen mit dieser Region noch nie in Zusammenhang gebracht. Ist irgendwie ein bißchen zu sehr deutsch.

    1. [http://stetiennesworld.blogspot.de/2012/08/why-i-dont-want-chickin-shit-in-my-wine.html]
      I recall a wine tasting note from a top wine from Rhône, written by the most loved and hated wine journalist on this globe, where he described the delicious flavours of ‘chicken manure’. Indeed, chicken shit, or rather manure, but we all know what the first phase is of manure. Probably there was an infection of the Uncinula Necator fungus, but please do not see this as something positive in a beverage. Another common attack is Brett (from Brettanomyces yeast) with ethyl 4-phenol as a notable derivate. A slight contamination will provide a nose of stable or leather. Most of the time I associate it with the smell of Geuze-beer. But with higher concentration your wine starts to smell like shit and I hope we can agree that this is not what we are aiming for.

    2. Wenn ich im Video richtig gehört habe soll “chicken shit” ausdrücken, dass der Wein eine individuelle Note hat, leicht fehltönige aber als Ausdruck der Besonderheit des Weins empfundene Aromen.

      [http://www.alastairbathgate.com/tag/wine-society/]
      If you are a red Burgundy aficionado, you will probably love this: Composty, full of fruit, chicken shit, and with ‘bright acidity’ (whatever that means).

      1. Hallo Rainer, finde die Bezeichnung Hühnerkacke für Wein einfach deplatziert und ein anständiger Wein hat diese nicht verdient. Zeugt meiner Meinung nach von Schnupfen oder einem Mangel an Adjektiven.

      2. @Praterralle. Das kann ich gut verstehen, haute mir jemand den Begriff “Hühnerkacke” an den Kopf dächte ich sicher auch eher an Karneval oder den Fußballstadionruf: “Zicke, Zacke, Heu, Heu, Heu!” 😉

        So ist das, hier gerne nochmals wiederholt, aber nicht gewesen. Der Begriff lautete eben gerade nicht “Hühnerkacke” sondern “chickenshit” und wie sattsam an mehreren Textzitaten belegt, hat dieser englische Ausdruck im dortigen Sprachraum im Zusammenhang mit Weinkritik eine Bedeutung erlangt die eben gerade NICHT negativ oder beschimpfend gemeint ist. 🙂 Wenn es Dir jetzt immer noch nicht klar ist, frag einfach Tante Google – guck auch mal was der Begriff “false friend” bedeutet – nicht alles was wortwörtlich übersetzbar ist oder homophon klingt, hat die Bedeutung die der nicht in der anderen Sprache beheimatete Leser herausliest. Das ist aber einzig und allein Dein Problem und gehört hier eigentlich garnicht hin! Sorry fot that! 😉

      3. @Praterralle: Käme ein Kaufmann auf die Idee seinem Produkt einen Namen zu geben der im Sprachgebrauch der Käufer Ekel und Entsetzen auslöst oder möchte er Umsatz und verkaufen? [http://supershitspices.com/shop/chicken-shit/]

  12. Also ich find es schon komisch die Belgier so zu typisiernen. Immerhin ein Land mit drei anerkannten Amtssprachen, nämlich französisch, deutsch und flämisch (niederländisch). das Land hat pro Einwohner mehr Feinschmeckerlokale und Käsesorten als Frankreich. Es gibt aber wenige Länder in Europa, die sich so gerne trennen würden wie Belgien. Weintechnisch hat es wenig zu bieten ( eigentlich gar nix) und biertechnisch ist es für einen Franken nur teilweise interessant (Geuze ist klasse). Übrigens sind alkoholkonsumtechnisch die Deutschen immer noch mit an der Spitze in Europa. Auch haben Franzosen und Belgier nicht so ein tolles Verhältnis zueinander. Von meinen französischen Freunden krieg ich laufend Belgierwitze zu hören.

    1. Gar nicht wahr : Belgier und Franzosen haben keine Probleme miteinander (besser gesagt : nicht mehr als irgendwelche Nachbarländer auf die Welt). Sie kaufen unsere Weine (sie sind Kenner und haben Leidenschaft), wir kaufen ihren Biere (die sind doch von weit enfernt die besten der Welt – Vielfalt, Körper, Aromen ! ) .
      Die Witze ? Nee, jeder 15jährige+ weiss schon diese Witze sind nicht zu ernst zu verstehen (und sie sind sowieso irgenwie seit langem vesrschwunden). Oder sollen wir sagen die Deutschen haben kein tolles Verhältnis zu Ihrer Blondinen ? 😉 Die Arme, wir nehmen sie gerne denn…

      1. Also dann muß ich mal mit meinen französischen Freunden reden. Aber immerhin ist vor einigen Jahren ja auch eine Komödie ( Nichts zu verzollen) über dieses Thema gedreht worden. Nur kenne ich einige Belgier persönlich und die Wallonen und Flamen unterscheiden sich dabei schon. Auch wenn man sich das Land mal anschaut unterscheiden sich diese beiden Teile unheimlich von einander. Was die Biere betrifft muß ich sagen, dass die meisten belgischen Biere in Frankreich von Großbrauereien kommen und für mich nicht den wahren Biergenuß darstellen. Es gibt viele kleine, lokale Brauereien in Belgien, die mit zur Weltspitze gehören. In Frankreich habe ich diese Biere jedoch noch nirgends gefunden. Kann jedoch einige lokale Brauereien in der Bretagne empfehlen, die sich sehr gut entwickelt haben. Bezüglich Blondinen würde ich einen Tausch vorschlagen. Wir bekommen Emmanuelle Beart vor ihren Schönheitsoperationen und wir stellen Euch unsere Chefblondine Angie aus der Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. Besseren Austausch zwischen so eng befreundeten Ländern kann es nicht geben.

  13. @Praterralle : oh das ist fies. Diese Blondine, wollen wir absolut nicht (auch vor der Schönheitsoperation… oh warte …Verzeihung) ! Gebt uns die Schiffers und die Klums !! Emmanuelle Béart ??! Ja, ja, ich denke wir werden ein Weg das arrangieren zu können. Auch gegen Lena könnte das möglich sein. Isabelle Huppert und Audrey Tautou könnt ihr auch mitnehmen. Depardieu ist schon weg, es ist “Sales” in Frankreich in der letzte Zeit !

    Ja nicht genug gute belgische Biere in Frankreich. Das stimmt. Aber nicht unmöglich zu finden. Es sind gute Bars, die ein relativ reichen Auswahl anbieten und auch bei manchen Cavistes. In Frankreich sind fast nur französiche Wein aber viele Biere aus Überall (naja) wenn in Deutschland sind nur Biere aus dem Land und viele Weine aus¨der ganze Welt zu finden. Nix ist perfekt ! …
    Oder Belgien vielleicht ?
    Oh nein, ich hatte vergessen, die Flamen sind auch teil Belgiens… motto : nix ist perfekt eigentlich, auch nicht Belgien ! (nicht zu ernst zu nehmen – Witze, Komödie -wie “Nichts zu verzollen”- und mit seriöse Themen zu spielen sind Teile unser Leben (und der Belgier – naja die Südbelgier;-) auch !) .

    Chicken ass ? Soll es auf englisch/und positiv sein ? Denn ich würde sagen : Chicken Ass, what the fuck is that ?!

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