Wein am Limit - Hendrik Thoma
20.11.2015 - Folge 240

Der 22. Livestream mit Pearl Morissette aus Ontario

Liebe Walinauten,

herzlich willkommen zum 22. Livestream von Deutschlands bester und interaktivster Online-Wein-Verkostung.

Francois Morissette macht keine Weine für Jedermann, sondern hat sich bewusst eine Nische ausgesucht die insbesondere Menschen mit einem anspruchsvollen Geschmack anspricht. Das Weingut befindet sich in der VQA “Twenty Mile Bench” auf der Ontario Halbinsel und ist 2007 gemeinsam mit dem finanzkräftigen Stadtplaner mel Pearl m Hintergrund gegründet worden. Ein Großteil Reben sind bereits in den Jahren 1999 und 2000 gepflanzt worden. Francois gehört zu den konsequentesten Winzern in unserem Wein am Limit Programm. Seine Weine polarisieren, sind aber nach allen Regeln der Kunst vinifiziert. Er hat eine sehr solide Ausbildung in den besten Häusern Burgunds genossen (Henri Gouges, Guy Roulot, Alain Gras, Fréderic Mugnier). Desweiteren hat Francois als Sommelier einige der besten Weinlisten des Landes betreut und konzipiert. Er weiß, wie gute Weine schmecken müssen und können.

Für viele Menschen wirkt er unnahbar. Wer ihm aber zuhört und ihn kennenlernt wird feststellen, daß sich hinter dieser “No Nonsense Philosophie” nur ein Ziel versteckt. Den bestmöglichen Wein nach allen Regeln der Kunst auf die Flasche zu bringen. In diesem Fall, kaum spürbare Holznoten, säure- und gerbstoffbetonte Weine mit Lagerpotential und einer vernünftig dosierten Menge Schwefel. Dabei geht er an das Maximum der Möglichkeiten, ohne das Augenmaß zu verlieren. In seiner Heimat Kanada sieht man in ihm einen Sonderling. Diesen, meist neidischen Kollegen, entgegnet der passionierte Winzer souverän:” I’m not making wine for Ontario, I’m making wine for the world!”

Hier kurz die Spielregeln: Es ist keine Anmeldung und auch keine App nötig, um am Livestream mitzumachen. Bitte klickt am Freitag, den 20. November ab 20.00 Uhr “Wein am Limit” aktuelles Video. Ihr könnt direkt auf den Ablauf des Hangouts Einfluss nehmen, indem Ihr uns über die Kommentarfunktion Eure Eindrücke mitteilt, oder gerne auch Fragen stellt. Wer möchte, kann darüber hinaus auf meinem öffentlichen Facebookprofil https://www.facebook.com/HendrikThoma unter meinem letzten Post Fragen stellen. Selbstverständlich geht das auch auf Twitter @hendrikthoma #WeinamLimit.

Für alle die heute nicht dabei sein können, oder wollen: Don’t worry! Ihr könnt Euch die Sendung im ,Reload’ in Ruhe anschauen und die Weine dazu genießen. Auch für Zuschauer, die kein Paket haben dürften eine Menge interessanter Informationen in diesem Stream enthalten sein. Deswegen empfehlt uns bitte weiter, an alle die mehr zum Thema Wein wissen möchten.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Kommentare und wünschen mehr ,Spaß im Glas’.

Hendrik und Euer WaL Team

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Kommentare

87 Kommentare zu “Folge 240 – Der 22. Livestream mit Pearl Morissette aus Ontario

  1. Mein heutiger außer Haus Termin wurde verschoben, schööön und deshalb kann ich mir den Livestream heute doch ansehen, Ordern kann man ja später sicherlich auch noch den Wein!
    Gruß aus Reichsof

      1. Gebrutzelt wurden Lammpflanzerl, Canberra-Jus, Wurzel-Mash, Waldpilze und in Ahornsirup karamellisierte Maronen. Volker ist wieder abgegangen. 🙂

          1. Volker ist das kulinarische Hirn der Crew. Der Typ, der heute Güterloh auf Sendepause stellen wollte (siehe Facebook). 😀

        1. Zum Gamay. An der Nase etwas süß-sauer-asiatisches und “Schweine Krusten” (die aus der Tüte). Dann Cassis und kleine Walderdbeere. Schön eingebundene Säure. Wir würden uns etwas mehr Länge wünschen.

  2. Der Chardonnay erinnert uns total an die Weine von Philippe Valette – wenig bis keine Primärfrucht, ein ganz klein bisschen Sherry, ein paar Steine, Blüten und Nüsse – nicht “klassisch” Burgund und weit weg von der “neuen” Welt.

  3. Sehr unterschiedliche Meinungen zum Chardonnay. Ich persönlich finde die Nase nervös und schwierig, Zitrone und Mineralität überlagern die Chardonnay Noten, aber wie alles Geschmacksache 🙂 gespannt auf was noch kommt…

  4. Kein Problem mit der oxidativen Sherrynote – gefällt uns im Gesamtkontext sehr gut bei diesem Wein 🙂
    4 für den Wein 1 für die Eigenständigkeit = 5 SP

  5. Bin auch mal wieder da. 2 kleine Kinder und ein Umzug nehmen ja soviel Zeit in Anspruch, so dass ich einige Zeit hier offline war. Aber jetzt bin ich wieder da und warte gespannt auf guten Wein!!

      1. Ihr “fixt” mich ja richtig auf diesen Wein.

        Mein Couldy Bay Sauvignon Blanc 2014 und Pinot Noir 2013 scheinen ja nichts dagegen zu sein. Trotzdem, sind dies sehr leckere Weine. 🙂

  6. Willkommen auf dem Bauernhof – so riecht’s direkt nach dem öffnen.
    Die Kuh ist aber schnell verschwunden, viel schneller als bei vergleichbaren Weine aus dem Beaujolais. Ist auch eher auf der fruchtigen Seite als auf der erdigen – so ein bisschen wie Kirschmarzipan ohne süss zu sein – macht Spass und kann sehr gut mit der gebratenen Meeresche 🙂

  7. Gamay entwickelt sich toll nach gut einer Stunde in der Karaffe. Der anfängliche “Stinker” verschwindet, Frucht (Erdbeere) kommt heraus. Ein weicher, schöner Wein vielleicht gut zu Kalbfleisch

  8. Zum Gamay. An der Nase etwas süß-sauer-asiatisches, „Schweine Krusten“ (die aus der Tüte) und Nagellackentferner (im positivsten Sinne). Dann Cassis und kleine Walderdbeere. Schön eingebundene Säure. Wir würden uns etwas mehr Länge wünschen.

  9. Sehr spannend im positiven Sinne, Pfeffer, leicht animalisch, sehr saftig, frische, bracht dennoch volle Aufmerksamkeit, in großen Schlucken zu trinken 🙂 macht Spaß

  10. Schon nach dem öffnen sofort da (das unterscheidet ihn schon mal von den großen CF’s von der Loire).
    Tolle Balance zwischen Frucht, Säure und Extrakt – hat weniger Gemüse- und erdige Noten, ist eher auf der fruchtigen Seite, dass aber schön dezent. So in Richtung reife Hagebutten mit einem schönen Schuss Chassis.
    Könnte mit vorstellen, dass so ein Clos Rougeard mit einem guten Schuss Shafer CS schmeckt :).

  11. Der CabFranc wird hier gefeiert! Nase: Cranberry, schwarze Karotte, Pflaume, Zimt, Piment. Unfassbare Spannung, schöne Frucht, hammer Balance aus Säure und milchiger “Trinkigkeit”.

  12. Habe (zum Glück) noch einige 2010er im Keller aber finde, um ehrlich zu sein, den 2012er nicht “schlechter”, halt mehr Rock als Jazz – beides gut zur passenden Zeit – 5,5 SP von uns

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