Wein am Limit - Hendrik Thoma
22.04.2019 - Folge 383

Des Kolfoks neuer Streich - Neckenmarkter Blaufränkisch

Liebe Walinauten,

wir wünschen Euch ein frohes Osterfest und viele tolle gute Tropfen im Glas. Vor einigen Tagen bekamen wir mit dem Neckenmarkter Blaufränkisch einen köstlichen Stoff in die “Wein am Limit-Familie“. Eleganz, Finesse und Trinkvergnügen pur.

Bei uns ist der Blaufränkisch als Lemberger bekannt, vor allem in Württemberg. In seiner Heimat Österreich hat man lange um seinen Stil gerungen. Leider wurde er häufig mit anderen Sorten geblendet, obwohl er als Solitär wunderbare Eigenschaften bringt. Im besten Fall hat er die pfeffrige Würze und kühle Frucht von Nordrhône Syrah, die schmelzige Süße und Finesse von Pinot Noir und die kernigen Tannine, sowie das florale Spektrum von Nebbiolo aus dem Piemont.

All die Vergleiche mit anderen Weinen nützen am Ende nichts. Man muss ihn mal getrunken haben, um festzustellen, dass er Österreichs beste rote Sorte ist. Zumindest für uns, denn er ist authentisch und eigenständig. Wir lieben die süßsaure Frucht und die Herbheit des Blaufränkisch. Natürlich gibt es schlechte Varianten, die übertrieben tanninstark und bitter ausfallen können. Sie braucht eben einen Könner wie einen „Kolfok”.

Was kann des Kolfoks Neuer?

Stefan Wellanschitz gelingt der Spagat gekonnt und dabei spielt ihm das außergewöhnliche Terroir von Neckenmarkt im Mittelburgenland in die Hände. Es sind die unterschiedlichen Böden, die kühlen Nächte der hohen Lagen und das einzigartige Mikroklima die ihm Spiel für einen gefühlvollen Ausbau lassen.

Wie schmeckt der Neckenmarkter?

Der 2016er ist der Debütjahrgang von diesem eleganten Rotwein. Die 20-60 Jahre alten Reben wachsen auf den drei wichtigsten Böden von Neckenmarkt: Muschelkalk, Orthogneis und Schiefer. Vergoren in offenen Holzbottichen fand die Reife anschließend in 1200 Liter Stückfässern aus heimischer Eiche für 16 Monate statt. Der Wein wurde, wie bei Kolfok üblich, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. Ein dichter, aber nicht opulenter Blaufränkisch mit balsamisch-fruchtiger Nase die an Lakritz, Pfeffer, Kräuter, Sauerkirsch und Zwetschgen erinnert. Reichlich Sauerkirsch und Zwetschge auch am Gaumen wo er kühl, saftig, frisch und köstlich langanhaltend daherkommt. Großartig.

Der blaue Franke bietet vor allem eins, mehr Spaß im Glas und trinkt sich köstlich, auch schon jung, am besten im Burgunderglas, genießt ihn,

Euer Hendrik & das WaL-Team

Die Weine aus dem Video

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Name des WeinesSoulfaktorPreis
2016 NECKENMARKTER BLAUFRÄNKISCH
Kolfok, Mittelburgenland
22.50 €Details

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